Ludwigshafen Zurück in der Bundesliga

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WIESBADEN. Punkt 16:43 Uhr war es gestern vollbracht. Die A-Junioren der TSG Friesenheim, der HSG Wiesbaden und der JSG Melsungen haben sich für die Bundesliga qualifiziert. Damit hat Friesenheim einen Rückschlag in der Jugendarbeit verhindert. Denn die Mannschaft des scheidenden Jugendkoordinators Martin Röhrig hatte die direkte Qualifikation verpasst. Dafür hätte die TSG Sechster in der Abschlusstabelle werden müssen. Doch im letzten und entscheidenden Saisonspiel beim Nachwuchs von Bundesligist Göppingen verlor die TSG damals. Damit rutschte Friesenheim auf den siebten Platz ab und musste sich nun über die mühsamen Qualifikationsturniere die Teilnahme an einer weiteren Saison in der höchsten Liga Deutschlands sichern. Das gelang schließlich. Damit wird Friesenheim die vierte Saison in Folge in der Bundesliga bestreiten. Die TSG ist sozusagen Gründungsmitglied dieser A-Jugend-Bundesliga. Von Beginn an ist der Nachwuchs des pfälzischen Bundesligisten mit von der Partie. Und die TSG ließ in den Quali-Turnieren keine Zweifel daran, dass sie in die Bundesliga gehört. Friesenheim setzte sich in der Vorqualifikation gegen die VTV Mundenheim durch und ging ohne Verlustpunkt aus dem Turnier gegen die Sieger der Landesverbände Rheinhessen, Saarland und Rheinland hervor (wir berichteten jeweils). Durch die drei Erfolge in eigener Halle gegen Saarlouis, die JSG Bendorf und die JSG Ingelheim am vergangenen Wochenende hatte sich die TSG eine sehr gute Ausgangsposition im wichtigen Qualifikationsturnier am Wochenende in Wiesbaden erspielt. Denn: Die drei qualifizierten Teams nahmen die Punkte mit in den Wettstreit in Wiesbaden. Somit hätte Friesenheim schon ein Sieg gereicht – am Ende wurden es zwei. Die Bundesliga-Qualifikation hatte die Mannschaft gestern Vormittag mit einem souverän herausgespielten 32:25 (15:10)-Erfolg gegen die SG Wallau-Massenheim vollzogen. Ein wichtiger Sieg, denn am Samstag hatte die TSG überraschend gegen die JSG Melsungen/Körle/Guxhagen mit 20:21 (10:9) verloren. „Wir waren klar die bessere Mannschaft, aber wir sind einfach an unserer schwachen Torausbeute gescheitert“, meinte Röhrig. Friesenheim überzeugte zwar spielerisch, doch die schwache Torausbeute bedeutete die Niederlage – und setzte Friesenheim gestern unter Zugzwang. Denn eine weitere Niederlage durfte sich die TSG nicht leisten. Sonst hätte die „Verlängerung“ gedroht – die bundesweite Qualifikation kommendes Wochenende in Ahlen/Westfalen. So blieb Friesenheim zumindest dieser Umweg erspart. so spielten sie Leon Hoblej, Loic Modschinski, Max Kächele - Adrian Wenner (3), Benny Bayer (16/3), Tim Götz (5), Jan Willner (9/1), Joshua Brahm (5/1), Alexander Falk (6), Tom Jansen (7), Christopher Bregazzi (10), Robin von Lauppert (3/1), Tim Freitag (2/2), Timo Hochgesand (5), Dominik Lenz (1), Eric Blohm (2).

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