Wir über uns Wie die Redaktion über die Landtagswahl berichtet

Blick in den Mainzer Landtag.
Blick in den Mainzer Landtag.

Einmal im Monat berichten RHEINPFALZ-Kollegen unter dem Titel „Wir über uns“ über den Redaktionsalltag, neue Entwicklungen oder Themen, die unter Journalisten für Gesprächsstoff sorgen – um Sie, liebe Leser, daran teilhaben zu lassen. Heute geht’s um die Berichterstattung zur Landtagswahl.

Wenn in gut sechs Wochen, am 14. März, der neue Landtag gewählt wird, treten in den beiden Ludwigshafener Wahlkreisen mit 101.000 Wahlberechtigten insgesamt 13 Bewerber im Kampf um die beiden Direktmandate an. Ein Sextett ist es im Wahlkreis 36 (Ludwigshafen I), zu dem Nord/Hemshof, Friesenheim, West, Mitte, Süd, Mundenheim sowie Rheingönheim zählen.

Sieben Bewerber sind es im Wahlkreis 37 (Ludwigshafen II), der Oppau, Edigheim, Pfingstweide, Ruchheim, Oggersheim, Maudach und die Gartenstadt umfasst. Neben SPD, CDU, Grünen, FDP, AfD und Linkspartei schicken hier auch die Freien Wähler einen Kandidaten ins Rennen. Wegen der Vielzahl an Bewerbern werden wir deren Profil nach Wahlkreisen geordnet Ende Februar kompakt auf zwei Sonderseiten herausarbeiten und die sieben Männer und sechs Frauen vorstellen.

Wie läuft Wahlkampf in Pandemiezeiten?

Über die Wahlvorbereitungen im Rathaus unter Corona-Bedingungen und das Thema Briefwahl hatten wir bereits berichtet. Das überregional bedeutende Infrastrukturprojekt Hochstraßensanierung, die Positionen der Parteien dazu, Forderungen und Lösungsansätze sowie der etwas andere Wahlkampf in Pandemiezeiten werden Themen sein, die wir in den nächsten Wochen aufgreifen.

Wahl auch auf der anderen Rheinseite

Daneben werden wir auf unserer Mannheim-Seite in konzentrierter Form über die Ausgangslage auf der anderen Rheinseite informieren – denn am 14. März wird auch der Stuttgarter Landtag gewählt. Parallel läuft die Berichterstattung – online wie in der gedruckten Ausgabe – auf den „Mantel“-Seiten Politik und Südwestdeutsche Zeitung. Die Spitzenkandidaten sind zu Gast in der Ludwigshafener Zentralredaktion oder stehen den Kollegen bei Videokonferenzen Rede und Antwort.

Sonderseiten und Fragenkatalog

Die Fülle der überregionalen Berichte im Superwahljahr 2021 sind neben dem umfangreichen Bewerberfeld ein Grund, sich im Lokalen – anders als bei einer Kommunalwahl – der Übersichtlichkeit wegen auf ein paar Kernpunkte zu beschränken. Das gilt auch für die Direktkandidaten in den Wahlkreisen 38 und 39, die den Rhein-Pfalz-Kreis und Speyer betreffen. Im Wahlkreis 38 (rund 65.000 Wahlberechtigte), der die verbandsfreien Gemeinden Böhl-Iggelheim, Limburgerhof und Mutterstadt sowie die Verbandsgemeinden Rheinauen, Dannstadt-Schauernheim und Maxdorf umfasst, sind sieben Kandidaten nominiert, darunter eine Frau: entsandt von SPD, CDU, AfD, FDP, Grünen, der Linkspartei und der Klimaliste.

Zum Wahlkreis 39 (rund 67.000 Wahlberechtigte) zählen die Städte Speyer und Schifferstadt sowie die Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen. In Konkurrenz stehen drei Frauen und fünf Männer. Zusätzlich sind hier die Freien Wähler am Start. Anfang März werden alle Kandidaten ebenfalls auf Sonderseiten porträtiert und die 38er-Bewerber mit einem speziellen Fragenkatalog konfrontiert: kompakt, konzentriert, kernig.

Der Autor

Steffen Gierescher, 51, leitet die Lokalredaktion seit Herbst 2009.
Steffen Gierescher
Steffen Gierescher
x