Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Was Ruchheim im Falle eines Sieges erreicht hat

Frederik Feßler vom Fußball-Landesligisten SV Ruchheim, ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.
Frederik Feßler vom Fußball-Landesligisten SV Ruchheim, ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.

Drei Mannschaften haben sich in der Fußball-Landesliga Ost, Gruppe Süd, abgesetzt. Eine davon, der SV Ruchheim, kann nach zweiwöchiger Spielpause mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten SV Geinsheim (Freitag, 19.15 Uhr) den Einzug in die Aufstiegsrunde perfekt machen.

Zu den Dauerbrennern im Team der Ruchheimer zählt Frederik Feßler. Der 27 Jahre alte linke Außenverteidiger hat elf von zwölf Partien mitgemacht und ist unumstritten. „Freddy, der vor eineinhalb Jahren aus der A-Klasse kam, hat sich auf Anhieb als Stammspieler etabliert und ist aus dem Team nicht mehr wegzudenken“, lobt Trainer Tobias Ehrenberg. Feßler habe ein gutes Aufbauspiel, sei beidfüßig, wobei der linke Fuß der stärkere sei, besteche mit Zweikampfstärke und gutem Stellungsspiel. Außerdem sei er ein ruhiger, angenehmer und zuverlässiger Zeitgenosse. Und tatsächlich: Wer sich bei seinen vorherigen Vereinen SV Weisenheim und Ludwigshafener SC umhört, wird über den Menschen und Fußballer Frederik Feßler nur Positives zu hören bekommen.

„Begonnen habe ich in der Jugend beim VfR Grünstadt“, blendet Feßler zurück. Anfangs lief er im defensiven Mittelfeld auf, aber längst hat er sich als Außenverteidiger einen Namen gemacht. „In der B- und C-Jugend habe ich beim LSC gespielt. Damals waren Tobias und Marco Ehrenberg meine Trainer“, sagt der 27-Jährige. Der Kontakt sei nie abgebrochen, zumal SVR-Spielleiter Wolfgang Morawitz in Weisenheim wohnt und es so einen weiteren Draht zum Verteidiger gab. In Weisenheim bestritt Feßler 95 von 108 möglichen Partien, zuvor beim LSC stand er 55 Mal in der Verbandsliga auf dem Platz. „Ein Kreuzbandriss hat mich damals zurückgeworfen“, erinnert sich Feßler.

Thema Aufstieg umschifft

Der Konstrukteur, der bei einem Filter-Hersteller für die Industrie in Speyer arbeitet, verließ Weisenheim, weil er es noch einmal in einer höheren Klasse probieren wollte. Feßler, der in der A-Jugend das Trikot des SV Waldhof Mannheim und von Wormatia Worms trug, ist davon überzeugt, dass der SVR eine sehr gute Runde spielen werde. „Die Verantwortlichen haben eine starke Mannschaft zusammengestellt, die auch über die nötige Breite verfügt, um Ausfälle kompensieren zu können. Teamgeist und Gefüge sind intakt“, verdeutlicht Feßler. Das Thema Aufstieg umschifft er elegant: „Das ist noch kein Thema. Es ist viel zu früh, darüber zu reden.“ Stiege der SVR auf, dann kämen zu seinen 55 Verbandsligaspielen sicher noch einige dazu.

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