Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Warum Meridon Haxhija beim Oberligisten Arminia Ludwigshafen noch kein Stammspieler ist

Meridon Haxhija (links) vom FC Arminia Ludwigshafen muss noch torgefährlicher werden.
Meridon Haxhija (links) vom FC Arminia Ludwigshafen muss noch torgefährlicher werden. Foto: KUNZ

Der FC Arminia Ludwigshafen tritt am Samstag, 15 Uhr, in der Fußball-Oberliga bei Röchling Völklingen an. Beim Vorjahres-Vizemeister dürfte Meridon Haxhija im Kader des FCA stehen. Für die Startformation reicht es eher nicht.

Die bisherige Saisonbilanz von Meridon Haxhija ist überschaubar. Dreimal wurde er eingewechselt, hinzu kommt eine Gelb-Rote Karte beim Spiel in Engers, als er, mit der Gelben Karte vorbelastet, in einem Zweikampf einen Tick zu spät kam und den Gegner foulte. „Natürlich hätte ich gerne mehr Einsätze, aber ich bin nicht unzufrieden und akzeptiere die Entscheidungen des Trainers. Er spricht viel mit mir und erklärt mir, was ich besser machen muss“, sagt Haxhija.

Diese Saison ist ein Lehrjahr

Der 21 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler bestreitet seine erste Oberligasaison, die ein Lehrjahr ist. „Meridon ist schwer in die Runde gekommen. Er bringt vieles mit, muss aber verinnerlichen, einfacher zu spielen“, verdeutlicht Coach Hakan Atik. Haxhija habe das Potenzial für die Oberliga, müsse aber seine unnötigen Ballverluste reduzieren und besser den Moment erkennen, wann ein Dribbling angebracht und wann ein Abspiel die bessere Alternative ist.

„Muss effektiver und gefährlicher werden“

Haxhija, der als Elektroniker arbeitet, spielte nach seiner Jugendzeit beim FSV Oggersheim, der Fußballschule Nachtmann und dem Ludwigshafener SC (eine Saison in der Verbandsliga). Damals noch als klassischer Außenstürmer. Nachdem er wegen einer Rückenoperation lange ausgefallen war, spielte er seit Januar 2018 beim ASV Fußgönheim. „Da habe ich meist zentral agiert. Das gefällt mir, da habe ich mehr Aktionen mit dem Ball“, erläutert Haxhija. In insgesamt 61 Verbandsligapartien erzielte er nur zwei Tore. „Ich weiß, ich muss effektiver und gefährlicher werden“, räumt der Kosovo-Albaner mit deutschem Pass ein. Enge Ballführung, hohes Tempo, auch mit Ball, gute Technik und Spielwitz zeichnen ihn aus. Aber unter dem Strich stimmen bei dem in Mannheim geborenen Fußballer, dem die Spielweise Ronaldinhos gefiel, Aufwand und Ertrag noch nicht.

Vater ist Vorbild

„Meine Familie steht hinter mir. Vor allem mein Vater unterstützt mich und ist mit vollem Herzen dabei. Er ist mein großes Vorbild“, sagt Haxhija, der in Oggersheim wohnt. Er hat noch zwei Schwestern und zwei Brüder. Einer von ihnen, Menderim, ist 20 Minuten älter und lief in der Saison 2016/17 ebenfalls beim LSC auf. Er hat die Schuhe an den Nagel gehängt, weil er die Abendschule besucht.

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