Handball
VTV Mundenheim haben Sieg fest im Visier
„Mit dem Spielplan beschäftigen wir uns höchstens im Hinterkopf“, sagt Rückraumspieler Tim Schmieder. Klar kommen in der Rückrunde jede Menge Auswärtsspiele auf die Mundenheimer zu. „Aber jetzt schauen wir erst einmal auf das nächste Spiel.“ Und das sei eben ein Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib. „Deshalb ist das für uns schon jetzt ein enorm wichtiges Spiel, in dem es für uns praktisch um vier Punkte geht.“ Als Punktepolster sozusagen.
Dabei nimmt der 28-Jährige die Reserve des Bundesligisten HSG Wetzlar keineswegs auf die leichte Schulter. Immerhin bezwang die HSG in der Vorwoche den TV Kirchzell. „Das ist eine junge, schnelle Mannschaft, gegen die wir wieder alles in die Waagschale werfen müssen.“ Er hat kein Zweifel, dass dies gelingt. „Die Stimmung unter der Woche war im Training gigantisch.“ Das wollen die Mundenheimer am Samstag wieder auf das Spielfeld übertragen.
Gesamter Kader zur Verfügung
Dabei hat Trainer Steffen Schneider erneut seinen gesamten Kader zur Verfügung. Kleinere Blessuren aus der Vorwoche seien so weit auskuriert. „Ich gehe davon aus, dass wir vollzählig sind“, so Schmieder. Er könnte wieder von Anfang an auf der Platte stehen, ist ein wichtiger Baustein in der starken VTV-Defensive. Sein Problem liegt noch ein wenig im Angriff: „Ich muss wieder mehr Torgefahr ausstrahlen.“ Acht Feldtore aus sieben Spielen sind noch nicht das, was er sich vorstellt. „Da muss schon noch ein bisschen mehr kommen.“ Ein Problem hat er damit aber nicht. „Wir sind im rechten Rückraum breit aufgestellt.“ So überzeugte Thoren Pönisch im Derby in der Vorwoche. Außerdem ist Luka Wilbrandt nach überstandener Gesichtsverletzung zurück. „Dadurch können wir gut durchwechseln und sind wir auf dieser Position schwer auszurechnen.“ Da bringe jeder seine eigenen Stärken ein.
Ein Erfolgsgeheimnis, das für die gesamten VTV gelte, die zum ersten Mal auch etwas Druck haben. „Wir haben die klare Vorgabe, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen“, sagt Schmieder. Den Kampfgeist beibehalten und mehr Tore aus erster und zweiter Welle erzielen – das sind die einfachen Schlüssel für das Spiel.