Ludwigshafen
Tennis: Zwei Trainerstunden im Turnier für Ludwigshafener Elias Peter
Nicht nur Sieger Christian Hirschmüller vom BASF TC Ludwigshafen sammelte beim DTB-offenen Ranglistenturnier des Tennisverbandes Pfalz Spielpraxis. Viele weitere Akteure aus Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis nutzten das traditionelle Hallenturnier in Bad Dürkheim und der Außenstelle Haßloch als „Bewegungstherapie“ nach den Feiertagen.
Der Mutterstadter Antonio Manola, der für diese Spielzeit ins Trainerteam von André Straka zum TC Blau-Weiß Schwetzingen gewechselt ist, schaffte es ebenso ins Halbfinale, wie der 17 Jahre alte Elias Peter vom BASF TC Ludwigshafen. Dabei hatte das Talent gleich zwei Trainerstunden. Im Viertelfinale traf er auf Straka, der ihn noch bis zum Vorjahr betreut hatte. Peter siegte mit 6:3, 2:6, 11.9 – sehr zur Freude seines Ex-Coaches. „Immerhin habe ich ihn lange trainiert“, kommentierte Straka. Christian Hirschmüller aus dem aktuellen Trainerteam beim BASF TC war im Halbfinale dann aber noch eine Nummer zu groß. Zwar hatte Peter von der Grundlinie durchaus seine Chancen, aber letztlich war der Druck des knapp zwei Meter großen Aufschlagungeheuers doch noch zu groß. 6:2, 6:1 hieß es am Ende aus Sicht des späteren Turniersiegers.
Außergewöhnliches Achtelfinale
Ein ganz besonderes Duell gab es auch im Achtelfinale. Hier trafen Max Amling und Vito Manola aufeinander, die seit dem Vorjahr gemeinsam für den TC Mutterstadt in der Oberliga auf Punktejagd waren. Amling war vom TC Rot-Weiß Neustadt nach Mutterstadt gekommen, kannte seinen Gegner aber nicht erst seit den gemeinsamen Trainingseinheiten. „Wir sind beide Jahrgang 2002 und spielen schon gegeneinander, seit wir acht oder neun Jahre alt sind“, lachte er. Amling behielt mit 6:3, 6:2 die Oberhand. „Ich hatte heute ein Tick mehr Sicherheit“, analysierte er das Mutterstadter Duell, während sein Gegenüber bedauerte: „Ich hatte Probleme mit meinem Aufschlag und zu viele leichte Fehler.“ Überhaupt hatte er sich das Spiel anders vorgestellt. „Es war schon vorentscheidend, wie schnell ich im ersten Satz meinen Aufschlag abgegeben habe.“ Max Amling war hingegen zufrieden. „Für meine Verhältnisse war der Aufschlag heute in Ordnung. Insgesamt hatte ich mir das Spiel schwerer vorgestellt“, räumte er ein. Im Viertelfinale war aber auch für ihn das Turnier zu Ende. Mit 4:6, 4:6 unterlag er André Stenger vom TC Steinbach, der erst im Finale gegen Hirschmüller unterlag, zuvor mit 6:2, 6:3 im Halbfinale auch Antonio Manola aus dem Turnier geworfen hatte.
Kaum Damen aus Region am Start
Maximilian Haage vom BASF TC ging von Position acht der Setzliste ins Rennen, zog ins Achtelfinale ein und unterlag dann mit 3:6, 2:6 gegen Harris Trismen vom TC Trier. Damen aus der Region waren wenig am Start. Caroline Brack, Neuzugang des BASF TC, siegte im Achtelfinale mit 6:3, 7:6 gegen Katrin Kronemayer vom TC Dudenhofen und unterlag im Anschluss mit 3:6, 3:6 gegen Lena Lauderbach (TC Laudert). Die 14-jährige Charlotte Keitel unterlag im Achtelfinale der spätre Finalistin Chantal Sauvant aus Sindelfingen mit 1:6 und 4:6.