Ludwigshafen Streichen, sägen, sanieren
Anpacken für den guten Zweck heißt es am Samstag, 17. September, wieder beim sechsten „Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar“. Gesucht werden viele helfende Hände, die sich an einem Projekt ihrer Wahl beteiligen, in der eigenen Gemeinde vor der Haustür oder irgendwo in der Heimatregion.
Der seit 2008 alle zwei Jahre stattfindende Freiwilligentag ist mit seiner stetig wachsenden Zahl von Helfern und Projekten eine Erfolgsgeschichte: Unter den bis jetzt gemeldeten 145 geplanten Aktionen in rund 40 Kommunen finden sich die unterschiedlichsten Aufgaben: Vom Renovieren in Kindergärten und Schulen über das Aufräumen im Naturschutzgebiet bis zum Erlebnistag für ein Seniorenheim wird ein breites Spektrum von Tätigkeiten angeboten. In den Bereichen Bildung, Kinder und Jugendliche, Kunst und Kultur, Natur und Umwelt, Soziales oder Sport gibt es für jedermann passende Möglichkeiten, sich im Verbund mit anderen tatkräftig einzubringen, etwas für die Gemeinschaft zu tun und dabei neue Leute kennenzulernen. Zu den bisherigen Projekten werden in den nächsten Wochen noch viele weitere dazu kommen. Eine Übersicht der Aktionen gibt es unter der Adresse www.wir-schaffen-was.de. Hier können sich Interessierte „per Mausklick“ auch für die Teilnahme anmelden. „Wir sind stolz auf das, was an den fünf bisherigen Freiwilligentagen geleistet wurde. Wir können sagen, das ist der größte Aktionstag seiner Art in Deutschland“, sagt Schirmherr Luka Mucic, Vorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und SAP-Vorstandsmitglied, bei der Präsentation der kommenden Veranstaltung. „Der Freiwilligentag 2014 war der bisherige Höhepunkt: Wir hatten rund 6000 Helfer für fast 300 Projekte in 66 Gemeinden“, berichtet Mucic. „Wir wollen das aber 2016 noch toppen“, macht er deutlich, dass er hier noch Luft nach oben sieht. Kindergärten, Schulen, Vereine, Kirchen, Bürgerinitiativen und andere gemeinnützige Einrichtungen sind daher weiterhin aufgerufen, Aktionen zu planen und zu melden, für die sie helfende Hände benötigen. Bis zum Anmeldeschluss am 31. August können die Aktionen noch unter www.wir-schaffen-was.de registriert werden. Seit dem ersten Freiwilligentag 2008 ist die BASF als einer der Sponsoren dabei. Beim letzten Mal 2014 profitierte die Albert-Schweitzer-Grundschule von einer großangelegten Renovierungsaktion. „In diesem Jahr wollen wir auf dem Gelände der Ernst-Reuter-Grundschule in der Gartenstadt einen Bewegungs- und Forscher-Parcours entstehen lassen“, kündigt Karin Heyl an, die für gesellschaftliches Engagement der BASF zuständig ist. Neben dem Anreiz für die Kinder zu mehr Bewegung soll mit Hochbeeten und kleinem Garten das Interesse für Pflanzen und biologische Abläufe geweckt werden. Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt, berichtet Heyl. Schon jetzt haben sich dafür 100 junge BASF-Mitarbeiter eingetragen. Das Projekt ist damit personell abgedeckt. Regelmäßig mit an Bord beim Freiwilligentag sind auch Mitarbeiter der RHEINPFALZ. 2014 halfen Redakteure beim Reparieren maroder Brücken in einem Sumpfgebiet im Maudacher Bruch. In den Jahren zuvor wurden Wände im Innenhof einer Kita im Hemshof und die Außenfassade der Mädchenwerkstatt in der Maxstraße in Mitte neu gestrichen. Für viele weitere Aktionen in Ludwigshafen und Umgebung werden aber noch engagierte Helfer gesucht (siehe „Zur Sache“). Als kleines Dankeschön und Erinnerung erhalten alle Teilnehmer ein blaues T-Shirt mit der Aufschrift „Wir schaffen was“, dazu am 17. September eine kostenlose An- und Abfahrt mit Bussen und Bahnen des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.