Ludwigshafen Stadtnotizen: Linke lehnen Aufgabe von Spielplätzen ab

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Sabine Gerassimatos, Stadträtin und Ortsbeirätin in Süd der Linkspartei, kritisiert die Aufgabe von zwei Spielplätzen, um auf den Flächen Kindergärten zu bauen. Konkret geht es ihr um die Projekte am Koschatplatz (Süd) und in der Wörthstraße (Mitte). „Mir ist es mehr als nur wichtig, Kindertagesstätten zu bauen, aber trotzdem darf ein viel besuchter Spielplatz nicht einfach gestrichen werden“, schreibt Gerassimatos. Laut Verwaltung sollen die Kinder in Süd künftig auf den Pfalzgrafenplatz ausweichen. Für die Linke-Politikerin ist das aber keine Alternative: „Es ist den Kindern nicht zuzumuten und zudem viel zu gefährlich, diesen Spielplatz zu besuchen, denn sie müssen Straßenbahnlinien und die Straße selbstständig überqueren. Kinder haben Anspruch auf einen Spielplatz, den sie gefahrlos erreichen können“, betont Gerassimatos. Sie ergänzt: „Es gibt dann einen neuen Kindergarten, aber die Kinder, die dort wohnen, haben keinen Spielplatz mehr. Da muss es doch eine Lösung geben. Und auch die Kinder in Mitte brauchen einen für alle zugänglichen Spielplatz.“ In der Stadt sind in zwei Fällen teure Fahrräder gestohlen worden. Laut Polizei erbeuteten die unbekannten Täter am Donnerstag zwischen 8.30 und 9.30 Uhr im Gartenweg im Hemshof ein „Cube“-Mountainbike, das an einer Müllbox angeschlossen war. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Außerdem sind zwischen 2. und 17. April aus Containern in der Sumgaitallee (Mitte) fünf Mountainbikes und ein Stromaggregat gestohlen worden. Laut Polizei gehören die Container zu einer Fahrradwerkstatt. Hinweise an die Polizei unter Telefon 0621/963-2122 oder -2222. Diebe sind zwischen Dienstag, 22.30 Uhr, und Mittwoch, 8.20 Uhr, in ein Café in der Prinzregentenstraße (Hemshof) eingebrochen. Laut Polizei knackten die Täter einen Spielautomaten und stahlen aus diesem das komplette Geld in Höhe von mehreren Tausend Euro. Hinweise an die Kriminalpolizei, Telefon 0621/963-2773. Laut Polizei sind am Mittwochabend etliche Senioren im Alter zwischen 86 und 94 Jahren in Ludwigshafen von Betrügern angerufen worden. Die Anrufer gaben sich als Polizisten aus und sagten den Ludwigshafenern, dass sie eine Einbrecherbande festgenommen hätten. In den Unterlagen der Einbrecher seien auch die Adressen der Angerufenen gefunden worden. Deshalb wolle man sich erkundigen, ob Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen im Haus seien. Laut Polizei fiel zum Glück niemand der Angerufenen auf die Masche herein. Alle beendeten die Telefonate und verständigten die Polizei. Ihren Angaben zufolge probierten es die Täter am Mittwoch zudem bei anderen Anrufen noch mit einer zweiten Masche. Hier wurden die Angerufenen jeweils zu Geldzahlungen aufgefordert. Doch auch in diesen Fällen hätten die Ludwigshafener Bürger den Betrugsversuch gleich erkannt. „Es ist niemand zu Schaden gekommen“, so die Polizei.

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