Ludwigshafen Stadtnotizen: CDU: Verfehlte Kritik an Wohnungsbaupolitik

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„Die Kritik an der Wohnungsbaupolitik der Stadt ist absolut verfehlt.“ Mit diesen Worten reagiert Torbjörn Kartes, CDU-Fraktionschef im Stadtrat, auf die Kritik der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände vom Samstag. Deren Sprechern zufolge ist es in Ludwigshafen fast unmöglich geworden, bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. „Durch die erfolgreiche Wohnungsbaupolitik der Stadt konnte in den letzten Jahren attraktiver und bezahlbarer Wohnraum für junge Familien geschaffen werden, etwa in der Melm in Oggersheim und im Neubruch in Rheingönheim. Außerdem wurden zahlreiche Altbaubestände saniert“, entgegnet Kartes. Belegt werde dies auch dadurch, dass es seit Jahren erstmals wieder mehr Zuzüge nach Ludwigshafen gebe. Gerade vor dem Hintergrund der stark steigenden Flüchtlingszahlen sei damit zu rechnen, dass der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in der Stadt weiter steige. Wichtig sei für die CDU aber auch, dass die Menschen sich den Wohnraum selbst leisten könnten. Hilfe zur Selbsthilfe stehe für die CDU im Vordergrund. „Wohnraum sich leisten können, ohne ,Danke’ sagen zu müssen, dass besitzt für uns Priorität“, betont Kartes Fraktionskollege Peter Uebel. (ier/gpl) Vize-Ortsvorsteher Georgios Vassiliadis (SPD) begrüßt das neue gemeinsame Konzept der Polizei und der Stadt für den Hemshof (Bericht vom Samstag). „Das ist eine Riesenchance für unseren Stadtteil“, sagte er zur Ankündigung, illegale Müllablagerungen und Kriminalität im Hemshof stärker bekämpfen zu wollen. „Wir sehen unsere jahrelange Arbeit bestätigt, bei der Ortsvorsteher Antonio Priolo und die SPD immer wieder gegenüber der Verwaltung auf Missstände hingewiesen und Abhilfe gefordert haben“, erklärt Vassiliadis. Die Bürger beschwerten sich seit Jahren über die Parksituation, die Raser, Gruppen von Trinkern und nicht zuletzt den wilden Müll im Stadtteil. SPD-Ortsvereinschef Sebastian Schröer freut sich ebenfalls über den Fortschritt: „Vielleicht ist es endlich gelungen, das ewige Wechselspiel zwischen Bürgern und Politik auf der einen Seite und der Verwaltung auf der anderen Seite zu zerschlagen.“ Jahrelang seien zu viele Imitativen von Bürgern und Politik fruchtlos geblieben. „Wir begrüßen das neue Konzept uneingeschränkt, werden aber auch die Oberbürgermeisterin beim Wort nehmen, wenn es heißt, trotz hoher Kosten und Schwierigkeiten dranzubleiben“, ergänzt Schröer. (rhp) Der Förderkreis Ebertpark präsentiert am Freitag ab 19 Uhr in der Reihe „Parkkultur“ das Ensemble „Acoustic Pieces“. Das Trio um Kontrabassistin und Sängerin Mimi Grimm steht „für zeitlose, erfrischende Musik“. Grimm zupft die Saiten ihres Instruments und singt zugleich. Sie wird von Steffen Zeuner (Gitarre) und Daniel Deboy (Schlagzeug) über alle Musikstile hinweg begleitet. Die Band interpretiert bekannte Stücke des Swing, Country-Klassiker oder Latin-Songs im Stil fetziger Straßenmusik. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Arbeit des Förderkreises wird gebeten. (rhp) „Mitten im Leben – Chancen zum Wiedereinstieg in den Beruf“ – so lautet das Thema am Mittwoch (19 Uhr, Insel-Bastei, Parkstraße, Parkinsel) beim Sommergespräch der Frauen-Union. Neben der Bundestagsabgeordneten Maria Böhmer (Frankenthal) und ihrer Landtagskollegin Marion Schneid (Ludwigshafen) ist als Expertin Beate Schnitzius, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Ludwigshafen, eingeladen. Angesprochen sind Frauen, die Erfahrungen im Beruf und aus der Familienarbeit mitbringen. (ier)

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