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Bequemen Sitzkomfort genießen derzeit die Drittliga-Handballer des TV Hochdorf und deren Gastmannschaften im TVH-Sportzentrum. Während in den vergangenen Jahren die aus dem Turnunterricht bekannten Bänke als Auswechselbank dienten, hat man beim TVH im Stil eines Bundesliga-Vereins eine moderne Sitzbank geschreinert, auf der Werbeaufschriften angebracht sind. Die Sache hat aber einen Haken: Was für die Handballer eine willkommene Sitzgelegenheit bietet, ist für Hallensprecher Josef Feil inzwischen zur Qual geworden. Die neu geschaffene Bank nimmt ihm zum Teil die Sicht auf das Spielfeld. Da war guter Rat teuer. Doch was tat der ehemalige Pädagoge mit dem Mikrofon in der Hand? Er holte sich einen Stuhl, stellte sich darauf und hat die totale Übersicht. Es bleibt ihm zu wünschen, dass er bei aller Anspannung und Emotion nicht eines Tages vom Stuhl fällt. (wij) Eigenleistung wird in den Sportvereinen meist großgeschrieben. Und so dürfen sich die hungrigen Fans des Handball-Drittligisten TV Hochdorf künftig auf eine umfangreicheres kulinarisches Angebot freuen. Der Grund: Den beiden Hobby-Köchen Lutz Lübke und Markus Lippert, bisher als „Grillmeister“ in der „Biber“-Bude bekannt, war im Laufe der Zeit ihr Arbeitsplatz ein wenig zu klein geworden. Die beiden Handwerker machten keine großen Worte, sie sammelten Spenden und Material und legten Hand an. Ihre Leistung für den Verein kann sich sehen lassen. Eine schmucke und moderne Bude ist es geworden. Die neue „Biber“-Bude, exakt gegenüber des bisherigen Standorts, lässt hoffen, dass das kulinarische Angebot mit den beiden engagierten Hobbyköche am Herd erweitert wird. Beim weihnachtlichen Markt des Jugendfördervereins konnte die Bude besichtigt werden. In Hochbetrieb soll die „Küche“ aber erst beim Derby am 15. Januar zwischen dem Erzrivalen TV Hochdorf und TSG Haßloch gehen. (wij) Wer die Fußballspiele in der gerade zu Ende gegangenen Hinserie aufmerksam verfolgt hat, dem ist ein Phänomen – und zwar quer durch alle Spielklassen – sicher nicht verborgen geblieben: es gibt eine Ecke, Verteidiger und Stürmer erwarten gleichermaßen den Ball. Mal mehr, mal weniger konzentriert. Doch bevor die Kugel in die Mitte fliegt, hebt der Mann an der Eckfahne die Hand und zwar mit schöner Regelmäßigkeit. Die Frage lautet: was will uns der Eckballschütze damit sagen? Hebt er die Hand zum Gruße, weil gerade seine Freundin den Sportplatz betreten hat? Hebt er sie – vor allem dann wenn sein Blick in Richtung Clubhaus geht – um schon mal fünf Bier für die Zeit nach dem Abpfiff zu ordern? Oder hebt er sie, weil er seinen Mitspielern etwas anzeigen will? Das klingt eigentlich am wahrscheinlichsten. Aber auch wieder nicht, denn mal kommt der Ball kurz auf den ersten Pfosten, mal wird er lang geschlagen. Das Handzeichen ist aber stets dasselbe. Deshalb ist inzwischen eher zu vermuten, dass der Wink einfach nur nichts bedeutet. Es sieht cool aus und vermittelt den Eindruck, man habe im Training ein paar Standardsituationen geübt. Vermutlich wird die Hand aber eher aus Gewohnheit gehoben. Oder es ist vielleicht am Ende doch der Gruß an die Freundin. (thl)

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