Ludwigshafen Sebastian Höll holt Bronze bei deutschen Meisterschaften

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Dannstadt-Schauernheim. Benjamin Höll von den TTF Dannstadt-Schauerheim hat bei den Deutschen Meisterschaften im Behindertensport sensationell Bronze geholt. Das Turnier wurde an zwei Spieltagen ausgetragen.

Am ersten Turniertag wurde die offene Klasse gespielt, bei der jeder Teilnehmer ohne Beachtung der jeweiligen Behinderung teilnehmen konnte. Auch Frauen und Männer wurden gemischt. In der ersten Runde gewann Höll mit 3:1 gegen die Hessin Gabriele Neumann. Allerdings hatte er in der zweiten Runde gegen den später zweitplatzierten Michael Roll aus Baden-Württemberg kein Losglück und verlor 0:3. Im Doppelwettbewerb qualifizierte sich der Dannstadter mit seinem zugelosten Partner Moritz Blumenstock aus Baden-Württemberg für die Endrunde. In einer anderen Wettkampfklasse spielte sich Höll durch drei Siege in der Gruppenphase als Erster in die Endrunde. Nach dem 3:1 im Achtelfinale über Thomas Schmitt, lieferte sich der Dannstadter im Viertelfinale gegen Jörg Schneider eine nervenaufreibende Partie, die er am Schluss im fünften Satz mit 11:9 gewann. Im Halbfinale musste Höll gegen den späteren Deutschen Meister Johannes Urban antreten. „Ich fand leider zu spät ins Spiel und auch die Konzentration und Kraft, die ich im Viertelfinale verbraucht habe, war nicht mehr zu 100 Prozent abrufbar“, analysierte Höll nach seiner 0:3-Niederlage. Da das Spiel um den dritten Platz nicht ausgespielt wurde, gab es Bronze. „Für mich persönlich ein riesiger Erfolg, den ich so schnell wohl nicht vergessen werde.“, sagte Höll. Im Doppel mussten sich Höll und Blumenstock im Achtelfinale gegen die späteren Turniersieger Wollmert (Paralympics-Sieger 2012 im Einzel) und Schmitt mit 0:3 geschlagen geben. „Mein Einzelerfolg in der Wettkampfklasse acht hat diese Niederlage verschmerzbar gemacht“, sagte Höll mit einem Zwinkern. (seys)

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