Sportler im Advent
Privat und beruflich gewisse Normalität
Für Sören Breininger, der mit seiner vierköpfigen Familie in Dannstadt-Schauernheim wohnt, ist der Advent eine ganz besondere Zeit. „Man kommt zur Ruhe, im Sport ist Winterpause und so habe ich Zeit, das vergangenen Revue passieren zu lassen und zu reflektieren“, sagt der Bilanzbuchhalter. Ein Höhepunkt in diesen Tagen war der 6. Dezember. „Unser einjähriger Sohn Levin läuft jetzt schon und quasselt vor sich hin. Und die vierjährige Lenia hat großen Respekt vor dem Nikolaus“, berichtet Breininger. Der Mann im roten Mantel und mit dem weißen Bart habe seine Sache gut gemacht. Mit einem Augenzwinkern erzählt der Coach, dass er Vater Harald für diese Rolle gewinnen konnte.
Sportliche Kontinuität
„Es klingt vielleicht etwas abgedroschen, aber ich wünsche mir in erster Linie Gesundheit für mich und meine Familie. Die ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, wie wir wissen“, betont Breininger. Mit einem Seufzer schiebt der 35-Jährige hinterher, dass eine gewisse Normalität im Privat- und Berufsleben ein weiterer Wunsch ist. Sportlich stehe nach zwei abgebrochenen Spielzeiten größere Kontinuität auf der Agenda. Und natürlich, der Klassenverbleib, den der LSC zwar schaffen müsste.
Breininger, einst Junioren-Auswahlspieler, lief für FC Arminia, LSC, TuS Altrip, FG Mutterstadt und SG Limburgerhof auf. Wegen eines Knorpelschadens endete seine Laufbahn mit 28. Er trainierte vier Jahre die A-Junioren der Arminia, seit 2020 den LSC.