Ludwigshafen Oldtimejazz und Schicksalssinfonie

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An Vielfalt lässt das Konzertprogramm des Congress-Forums Frankenthal in der Saison 2016/17 kaum Wünsche offen. Zu Gast sind unter anderem die Barrelhouse Jazz Band, die Neue Philharmonie Frankfurt und die Klarinettistin Sharon Kam.

Mit der Barrelhouse Jazz Band haben die Veranstalter einen beliebten Vertreter des traditionellen Jazz eingeladen. Die Musiker erinnern bei einer Gala am 20. Oktober an die großen Jazzpioniere aus New Orleans. Nur zwei Tage später wird es klassisch, wenn das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz unter dem Dirigenten Victor Puhl ein Benefizkonzert zugunsten der Lotto-Initiative „Kinderglück“ gibt. Neben dem Brahms-Liebeswalzer von Wolfgang Rihm und den sinfonischen Tänzen von Sergei Rachmaninoff erklingt das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms mit dem Solisten Caspar Frantz, einem Neffen des Pianisten und Dirigenten Justus Frantz. Die Dortmunder Philharmoniker mit ihrem Generalmusikdirektor Gabriel Feltz, als Konzert- und Opernorchester in vielen großen Häusern geschätzt, geben am 14. November in Frankenthal ihre Visitenkarte ab. Im Mittelpunkt des Konzerts steht die von einem Schicksalsmotiv durchzogene fünfte Sinfonie in e-Moll von Peter Tschaikowsky sowie Werke von Paul Dukas („Der Zauberlehrling“) und Claude Debussy. Unter dem Motto „Christmas in Swing“ steht der Auftritt des von Andrej Hermlin geleiteten Swing Dance Orchestras am 4. Dezember. Die Zuschauer erwartet eine winterliche Revue. Seit einigen Jahren Stammgast beim Neujahrskonzert am 1. Januar im Congress-Forum ist die Neue Philharmonie Frankfurt, die unter ihrem Dirigenten Steven Lloyd Gonzalez nicht nur dem Walzerkönig Johann Strauß huldigt. Gesangssolisten, ein Tanzensemble sowie die Moderation von Jan Philipp Ziegler runden das Programm ab. Die Israelin Sharon Kam, eine der weltbesten Klarinettistinnen, spielt am 25. Januar zusammen mit den Stuttgarter Philharmonikern (Leitung: Marcus Bosch) zwei Solokonzerte von Aaron Copland und Artie Shaw. Die Zuhörer dürfen sich auch auf die „Cuban Overture“ von George Gershwin und die Sinfonie Nr. 6 in D-Dur von Antonin Dvorák freuen. Die Camerata Villa Musica, eines der besten Streicherensembles in Deutschland, hat sich für das Konzert am 10. Februar das Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ von Franz Schubert ausgesucht. Das letzte klassische Konzert der Spielzeit bestreiten am 22. März die Nürnberger Symphoniker unter Leitung von Kazem Abdullah. Sie haben die Orchesterfantasie „Le boeuf sur le toît“ von Darius Milhaud einstudiert und begleiten die Pianisten Roberto Prosseda und Alessandra Ammara beim Doppelkonzert in d-Moll von Francis Poulenc. Als krönenden Abschluss servieren die Franken die Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Dvorák. Programm und Karten Weitere Infos unter Telefon 06233/4990, E-Mail info@congressforum.de, und im Netz www.congressforum.de.

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