Fußball Oberliga: wie der FC Arminia Ludwigshafen den FC Cosmos Koblenz überrascht

In neuer Rolle: Arminias Sebastian Beikert (rechts).
In neuer Rolle: Arminias Sebastian Beikert (rechts).

Einen wichtigen Auswärtssieg hat der FC Arminia Ludwigshafen beim Tabellensiebten Cosmos Koblenz gefeiert. Damit verbesserte sich der FCA auf Rang 13.

In der vom Oberwerth-Stadion auf den Kunstrasen „Schmitzerwiese“ verlegten Partie hat Arminias Trainer Matteo Monetta seine Stammelf der vergangenen Wochen auf drei Positionen verändert. Für den an den Adduktoren verletzten Torwart Kevin Urban stand Peter Klug zwischen den Pfosten, und für Maximilian Krämer (Hämatom in der Wade) sowie Hasan Yalcinkaya (Bank) begannen Sebastian Beikert und Leon Zinnicke. „Ich habe Sebastian als linken Verteidiger nominiert. Ein Schachzug, der aufgegangen ist“, freut sich der Coach, der mit den Pärchen Beikert und Steffen Straub (links) sowie Ricardo Antonaci und Malte Moos (rechts) agierte. Damit hatte Cosmos seine Probleme.

Zehn Minuten benötigte die Arminia, um im Spiel anzukommen. Eine gute Chance der Koblenzer machte Schlussmann Klug zunichte, zudem überstanden die Schwarz-Weißen zwei gefährliche Eckbälle der Koblenzer. Als die Anfangsphase überstanden war, nutzten die Gäste die Räume, die sich vor allem auf den Flügeln boten. Und so fiel auch das 1:0. Beikert hatte den Turbo eingeschaltet, sich prima durchgesetzt und wurde dann im Strafraum gefoult. Klarer Fall: Elfmeter. Bei diesem Strafstoß scheiterte Kapitän Ricardo Antonaci zwar an Torwart Josue Duverger, doch im Nachschuss war Antonaci erfolgreich und bescherte seinem Team die knappe Pausenführung (45.).

Cosmos vom Tor weggehalten

Direkt nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 2:0. Yakup Polat, der mit Kevin Selzer die Schaltzentrale besetzte, hatte mit einem Pass in die Tiefe Yassin Memokoh eingesetzt. Der schnelle Torjäger schlug noch einen Haken und überwand dann den Torhüter (47.) „Es war klar, dass es in diesem Spiel Phasen geben wird, in denen wir leiden müssen“, verdeutlicht Monetta. Diese Phasen waren nach dem 2:1-Anschlusstreffer zu erwarten gewesen. Dieser fiel durch Meric-Nuh Gültekin (57.). Doch gefährlich wurde es nicht wirklich. „Uns ist es super gelungen, die Koblenzer von unserem Tor fernzuhalten. Die Mannschaft war gierig und hat mit vielen Sprints und Tiefenläufen Cosmos das Leben immer wieder schwer gemacht“, analysiert der Übungsleiter.

Cosmos hatte tatsächlich nur noch eine gute Möglichkeit, als ein Akteur der Gastgeber nach einem Freistoß aus dem Halbfeld mit einem Kopfball gefährlich wurde. „Diese drei Punkte sind für den Kopf unglaublich wichtig. Die Mannschaft hat gemerkt, dass heute etwas drin “, resümiert Monetta. Er wäre vor der Begegnung mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. So sei es aber noch schöner. Das Tabellenmittelfeld rückt näher.

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