Fußball
Oberliga: Frühe Führung gibt FC Arminia Ludwigshafen keine Sicherheit
Die Ludwigshafener waren mit dem letzten Aufgebot angetreten. Ricardo Antonaci, Sebastian Beikert, Philip Krischa und Noah Hannawald mussten wegen Verletzungen ersetzt werden. Bastian Hommrich, in dieser Saison noch ohne Einsatz, ist erst in der Rückserie ein Thema, und Jannik Dörr fehlte wegen der Gelb-Roten Karte aus der Partie gegen Auersmacher gesperrt. Auch Torwart Kevin Urban musste ersetzt werden. Zumindest zwei genesene Kräfte kehrten zurück, Mittelfeldspieler Yakup Polat stand im Team und Verteidiger Hasan Yalcinkaya saß auf der Ersatzbank.
Trainer Matteo Monetta hatte wieder auf die Viererkette, in der sich das Team wohl fühlt, sowie eine 4-4-2-Ausrichtung gesetzt. Der Start für die Arminia hätte besser nicht sein können, bereits nach sieben Minuten waren die Gäste mit ihrem vielleicht besten Spielzug in Führung gegangen. Über Wal Fall, Malte Moos und Martin Amoako kam der Ball zu Memokoh, der Straub am linken Flügel anspielte. Dessen Ball verwertete der durchgelaufene Memokoh. „Gau-Odernheim hat sich aber nicht beirren lassen, sondern ist seinem Stil, viel mit langen Bällen zu operieren und auf zweite Bälle zu spekulieren, treu geblieben“, erklärt Monetta.
Umgehender Ausgleich
Und so ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten, als Rechtsverteidiger Julian Meininger sich ins Offensivspiel einschaltete und aus rund 30 Metern abzog. Die Kugel schlug zum 1:1 ein (22.). In der Folge kam der TSV zwar nicht zu zwingenden Abschlüssen, aber die Ballbesitzphasen des FCA, in den vergangenen Partien ein absoluter Pluspunkt, um dem Gegner den Schwung zu nehmen, waren nicht lang genug. Das 2:1 fiel kurz vor der Pause, als die Gäste weit aufgerückt waren und Belem Meslem nach einem Pass in die Tiefen allein auf Torwart Peter Klug zulief, die Nerven behielt und dieses Duell gewann (41.).
Just als Monetta überlegte, mit Maximilian Krämer für einen der beiden defensiven Mittelfeldspieler eine dritte Spitze und auch mehr Wucht zu bringen, erhöhte Gau-Odernheim auf 3:1. „Da haben wir uns an der Außenlinie billig abkochen lassen, der Gau-Odernheimer hat quergespielt und der Schütze musste den Ball noch ins Tor schießen“, schildert Monetta das 3:1 von Gradi Nkunga (47.). Es war die Vorentscheidung, denn den Schwarz-Weißen gelang offensiv nicht mehr allzu viel. Die Arminia erspielte sich in der zweiten Hälfte keine klare Gelegenheit heraus, hatte Probleme, gefährlich in den Strafraum zu kommen, weil sie zu kompliziert spielte. Mit dem 4:1 von Meslem, der einen Konter erfolgreich abschloss. war die Partie endgültig gelaufen (74.).