Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga-Damen FSG Ketsch/Friesenheim ganz klarer Favorit

Eyub Erden
Eyub Erden

„Wir müssen September und Oktober überstehen“, hatte Eyub Erden vor dem Saisonbeginn seiner FSG Ketsch/Friesenheim gesagt. Das ist mit nur einer Niederlage gut gelungen. Am Samstag, 20 Uhr, ist im TSG-Sportzentrum der TV Bassenheim zu Gast.

„Die Abläufe in der Mannschaft sitzen langsam immer besser. Wir werden von Spiel zu Spiel stabiler“, so Erden. Er kann dabei auf die vier letzten Partien in der Oberliga verweisen, die alle mit jeweils mindestens 14 Toren Differenz gewonnen wurden. Diesen Weg will er auch gegen den TV Bassenheim fortsetzen, warnt aber: „Wir müssen auch dieses Spiel konzentriert annehmen.“ Zumal Bassenheim in der Vorwoche vor eigenem Publikum deutlich gegen das bisherige Schlusslicht Zweibrücken verloren hat. „Normalerweise gibt es nach so einer Niederlage immer viele Gespräche und den Vorsatz, beim nächsten Spiel alles besser zu machen.“

Wechseln ohne Qualitätsverlust

Klar ist aber auch: Wenn die FSG ihre Leistung abruft, dann wird es für jeden Gegner der Liga schwer. Zumal Erden gar keine Ruhe aufkommen lässt. „Wir werden uns nicht auf unserer Leistung der letzten vier Spiele ausruhen.“ Und Druck kommt ohnehin schon aus der Mannschaft heraus. „Wir haben einen enorm breit aufgestellten Kader.“ Deshalb könne er ohne Qualitätsverluste durchwechseln, wenn er das Gefühl hat, dass eine Spielerin eventuell eine Pause braucht, oder auch nicht den vom Trainer geforderten Einsatz zeigt.

„Der Spielverlauf war in den letzten Partien ähnlich: Mit der ersten Sieben konnten viele Mannschaften zunächst gegen uns mithalten. Aber wenn sie und wir begonnen haben zu wechseln, dann blieb das Tempo bei uns hoch und wir sind davongezogen.“ Zumal sich die Personalsituation mittlerweile entspannt hat. Bis auf die Langzeitverletzte Jana Heidger steht der komplette FSG-Kader zur Verfügung, Natascha Philipp und Mona Kuczaty Hatten mittlerweile ebenfalls ihre ersten Einsätze.

Ein gesondertes Rezept für den Gegner gibt Erden nicht aus. „Wir konzentrieren uns ganz auf unsere Leistung.“ Gewarnt ist er trotzdem: „Es ist immer gefährlich, wenn Gegner zu uns kommen und ohne Druck aufspielen wollen. Dann gelingen manchmal erstaunliche Sachen.“ Aber mit genügend Tempo und einem konzentrierten Beginn wollen die FSG-Damen erst gar keine Hoffnung aufkommen lassen.

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