Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Noch drei Siege fehlen den VTV Mundenheim zum Drittliga-Aufstieg

Tim Schmieder (links) in einem Spiel vor vielen Jahren gegen die SG Kronau-Östringen, damals noch mit Maximilian Haider (Zweiter
Tim Schmieder (links) in einem Spiel vor vielen Jahren gegen die SG Kronau-Östringen, damals noch mit Maximilian Haider (Zweiter von rechts). Heute spielt Haider für die Eulen Ludwigshafen.

Noch sechs Spiele sind in der Handball-Oberliga der Herren zu spielen. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung von Klassenprimus VTV Mundenheim auf Tabellenplatz zwei. Am Samstag wollen die Mundenheimer den nächsten Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft gegen den TuS KL-Dansenberg machen (19 Uhr, Schulzentrum Mundenheim).

Thoren Pönisch ist einer von nur fünf Spielern im VTV-Kader, der bei allen 24 Partien mit auf der Platte stand. Der 23 Jahre alte Dauerbrenner führt dafür zwei Gründe an: „Ich habe bislang seit der Vorbereitung nur bei einer Trainingseinheit gefehlt.“ Und: Der Rheingönheimer blieb bislang von der Pandemie verschont.

Für Pönisch wäre es der zweite Aufstieg mit den VTV in die Dritte Liga. Dafür spielt er auf der ungeliebten Rechtsaußenposition, „weil wir dort eben personelle Probleme haben“ und scherzt: „Ich bin mit 1,97 Metern wahrscheinlich der größte Spieler der Liga auf dieser Position.“ Immerhin steuerte er auch von Rechtsaußen 36 Tore zum Mannschaftserfolg bei, steht damit auf Position sieben der internen Torjägerliste. Überhaupt ist er mit seinem Auftritt bislang nur teilweise zufrieden: „Richtig gut ist es zum Anfang der Saison gelaufen.“ Danach sei er in ein kleines Tief gefallen. „Ich habe während meiner Abschlussprüfungen sportlich ein wenig nachgelassen“, räumt er ein. Doch mittlerweile hat der Mechatroniker bei einem Mannheimer Bus-Bauer den Gesellenbrief und kann sich wieder auf Handball konzentrieren.

Ist die Pause ein schlechtes Omen?

Nach dem letzten Auftritt gegen Daun hatten die VTV drei Wochen Pause. Pönisch: „Unsere bislang einzige Saisonniederlage gab es auch nach einer Pause.“ Die Gäste sieht er als gefährlichen Gegner. „In der Vorrunde war das immerhin noch ein Spitzenspiel.“ Auch wenn die Westpfälzer mittlerweile auf den fünften Platz abgerutscht sind: „Es ist weiterhin eine junge, ehrgeizige Mannschaft, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen.

Die Gefahr bestehe kaum. „Wir haben letzte Woche gut trainiert“, lautet die Beobachtung des erfahrenen Trainingsteilnehmers. In der Mannschaft ist angekommen, worum es geht: „Wenn wir noch drei Spiele gewinnen, dann sind wir durch.“

In der Oberliga der Damen hat die TSG Friesenheim am Donnerstag mit 31:23 bei den HF Köllertal gewonnen. Sie spielen am Samstag, 20 Uhr, beim HSV Sobernheim. Um 17 Uhr empfangen die VTV-Damen Tabellenführer TSV Kandel.

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