Ludwigshafen Neuer Chef für Kriminalpolizei

91-86101504.jpg

Wechsel an der Spitze der Kriminalpolizei: Heiner Schmolzi (57) wechselt ans Polizeipräsidium Westpfalz nach Kaiserslautern. Sein Nachfolger als Leiter der Kriminaldirektion Ludwigshafen ist seit gestern Michael Dommermuth (54).

Zur Kriminaldirektion Ludwigshafen gehört die Zentrale Kriminalinspektion, die sich unter anderem um Kapitaldelikte wie Mord, Extremismus oder Wirtschaftskriminalität in der Vorder- und Südpfalz kümmert. Außerdem gehört die Kriminalinspektion Ludwigshafen zur Direktion, die sich mit der sogenannten „mittleren Kriminalität“ in Ludwigshafen, Frankenthal, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis befasst. Dazu zählen unter anderem schwere Raubstraftaten, Sexual- und Drogendelikte oder Betrugsstraftaten. Der Leiter der Direktion hat die Personalverantwortung für über 200 Ermittler. Der Saarländer Heiner Schmolzi führte die Abteilung zwei Jahre. In seiner Zeit in Ludwigshafen leitete er unter anderem die polizeilichen Ermittlungen nach der Gasexplosion in Edigheim, bei der zwei Menschen ums Leben kamen. Auch für die großangelegte Drogenrazzia im Musikclub „London Underground“ war Schmolzi ebenso verantwortlich wie für den Polizeieinsatz bei der Hooligan-Demo in Ludwigshafen. Schmolzi wechselt nun in die gleiche Funktion nach Kaiserslautern. Dadurch verkürzt sich sein täglicher Arbeitsweg erheblich, denn er wohnt in Bexbach. Nachfolger Michael Dommermuth ist gebürtiger Frankenthaler und wohnt in Kirchheimbolanden. Er hat zuvor in Führungsfunktionen bei der Kripo des Polizeipräsidiums Mainz gearbeitet. Die Kriminaldirektion Ludwigshafen hatte in den vergangenen acht Jahren vier Wechsel an der Spitze. Dommermuth kündigte bei seiner Amtseinführung Kontinuität an: „Ich habe meiner Frau versprochen, es ist mein letzter Wechsel.“ Die neue Aufgabe sei eine der größten Herausforderungen für einen Kripo-Beamten. Polizeipräsident Thomas Ebling überreichte die Ernennungsurkunde und wünschte Dommermuth und Schmolzi alles Gute. |mix

x