Ludwigshafen Meisterfeier: Kammer verabschiedet junge Handwerker

Wer einen Meisterbrief hat, kann junge Menschen ausbilden, erklärte Handwerkskammerpräsident Dirk Fischer.
Wer einen Meisterbrief hat, kann junge Menschen ausbilden, erklärte Handwerkskammerpräsident Dirk Fischer.

Die Handwerkskammer der Pfalz hat am Sonntag im Ludwigshafener Feierabendhaus der BASF 274 Jungmeisterinnen und Jungmeister verabschiedet.

Laut einer Pressemitteilung beglückwünschten Kammerpräsident Dirk Fischer, Hauptgeschäftsführer Till Mischler, Landes-Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) und Arbeitsministerin Dörte Schall (SPD) die Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Einen Meisterbrief zu besitzen, bedeutet einen hochqualifizierten Abschluss zu haben, mit dem man ein Unternehmen führen und junge Menschen ausbilden kann“, betonte Fischer. Der Meisterbrief sei ein „Türöffner für eine erfolgreiche Zukunft“. Fischer forderte die Politik dazu auf, den Mittelstand zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Als Stichworte nannte der Kammerpräsident den Abbau von Bürokratie und die Fachkräftesicherung.

Mit Blick auf die zahlreichen Handwerksbetriebe, die in den nächsten Jahren zur Übergabe anstehen, skizzierte Fischer die Vorteile und Chancen für junge Meisterinnen und Meister, die in der Übernahme eines bereits bestehenden Betriebes liegen. „Der Meisterbrief ist das Resultat Ihrer Fähigkeiten, Ihres Durchhaltevermögens und Ihrer Leidenschaft für das Handwerk“, sagte Wirtschaftsministerin Schmitt.

Die Prüfungsbesten der einzelnen Gewerke erhielten Urkunden und Geschenke. Darunter waren Installateur- und Heizungsbauermeister Rafael Meidt (Grünstadt), Feinwerkmechanikermeister Mike Hoffmann (Haßloch), Straßenbauermeister Martin Jelusic (Neustadt) und Elektrotechnikermeister Tim Kretzer (Landau). Durch das Programm führte Moderatorin Janina Klabes , für Musik sorgte Marta Danilkovich (Violine).

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