Ludwigshafen Meister nur einmal besiegt

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HOCHDORF-ASSENHEIM. Bei seinen Bemühungen um den Nachwuchs kann der TV Hochdorf einen schönen Erfolg verbuchen. Erstmals seit der Neustrukturierung vor zwei Jahren hat sich die männliche D-Jugend der Grün-Weißen unter Trainer Philip Baier den Pfalzmeistertitel gesichert. Während der gesamten Saison musste der TVH-Nachwuchs nur eine Niederlage hinnehmen. Bei einem Torverhältnis von 585:315 wies das Team den erfolgreichste Angriff und die stärkste Abwehr auf.

Die Niederlage am vorletzten Spieltag bei der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam gefiel Trainer Philip Baier überhaupt nicht. Der 21-jährige Trainer, der das Team vor zwei Jahren übernommen hatte, hätte die Saison gerne ohne Punktverlust beendet. „Da hat die Mannschaft gesehen, dass sie solche Partien verliert, wenn sie nicht konzentriert ins Spiel geht“, sagt Baier. Für ihn war das ein Fingerzeig zum richtigen Zeitpunkt. „Die Jungs haben erkannt, dass andere auch Handball spielen können“, betont der Coach. Dennoch kam für ihn die Meisterschaft etwas überraschend. „Für uns war die TSG Friesenheim klarer Favorit, und ich war mir fast sicher, dass wir sie nicht schlagen können“, erklärt Baier. Aber es kam anders. Sowohl vor eigenem Publikum als auch in fremder Halle behielten die „Jungbiber“ die Oberhand. Die Jungs, die sich noch in der Vorbereitung keinesfalls als eine geschlossene Einheit präsentiert hatten, wurden von Training zu Training immer mehr zu einer Mannschaft, die sich auch sportlich weiterentwickelt hat. „Der Aufwand, den wir betrieben haben, hat sich gelohnt“, verdeutlicht Baier rückblickend. Er sieht das gemeinsame Trainingslager in Wolfstein als die Initialzündung für die Entwicklung seines Teams. „Die Mannschaft hat dort Ziele formuliert, die sie im Laufe der Saison umgesetzt hat“, sagt der Trainer. Aber ohne Fleiß keinen Preis. Die zusätzlichen Trainingseinheiten am Wochenende, die Baier mit Jugendkoordinator Nik Dreyer einfließen ließ, zahlten sich aus. „Die Jungs haben alle mitgezogen“, so der Coach. Er macht aber auch kein Geheimnis daraus, dass Hochdorf von den zahlreichen Neuzugängen aus umliegenden Vereinen stark profitiert habe. „Man sieht, dass wir gute Nachwuchsarbeit leisten. Die talentierten Spieler kommen gerne zu uns“, sagt Baier. Besonders stolz ist er auch, dass inzwischen mit Maximilian Börner, Jonas Giel, Luca Grün, Alyoscha Rommel, Colin Rummel und Jannis Tronnier gleich sechs Spieler aus seinem Kader den Sprung in die Auswahl des Pfälzischen Handball-Bundes geschafft haben. „Einige werden jetzt in der C-Jugend in der Oberliga spielen, der Rest wird sich zum Ziel setzen, den Titel zu verteidigen“, freut sich Philip Baier auf die nächste Spielzeit.

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