Ludwigshafen Mehr als 300 kleinere Schäden

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Der Werkausschuss Wirtschaftsbetrieb hat in seiner gestrigen Sitzung den geplanten Reparaturen im städtischen Kanalnetz ebenso zugestimmt wie der Sanierung der von Mitarbeitern der Stadtentwässerung genutzten Sanitärräume im Haus 1 am Unteren Rheinufer.

Für die zwingend notwendige Reparatur von mehr als 300 Einzelschäden im Kanalnetz der Stadt sollen demnach im laufenden Jahr 880.000 Euro ausgegeben werden. Wie es in der Vorlage der Stadt heißt, besteht im gesamten Kanalnetz „ein erheblicher Sanierungsüberhang“, vordringlich repariert werden müssten aber Einzelschäden in Kanälen in den Stadtteilen Edigheim, Ruchheim, Mitte, Mundenheim, Maudach und Rheingönheim. Die Schäden dort seien unterschiedlichster Art, die nach einer Reinigung durch den Einsatz von Robotern wieder in einen anständigen Zustand gebracht werden sollten. Bei den geplanten Reparaturen handele es sich etwa um das Abfräsen von Hindernissen, den Einbau von Innenmanschetten, das Verpressen von Schadstellen beziehungsweise das Verspachteln von Rissen. Das Aufgraben von Straßen sei dank der Robotertechnik in keinem der mehr als 300 Reparaturfälle notwendig. Da die Stadt für die anstehenden Arbeiten selbst nicht genügend Personal habe, sollten die Reparaturen mit Unterstützung eines externen Ingenieursbüros erfolgen. Die Kosten dafür, knapp 100.000 Euro, sind laut Verwaltung in der Gesamtsumme von 880.000 Euro enthalten, die im laufenden Jahr für die Reparaturen im städtischen Kanalnetz ausgegeben werden sollen. Weitere 385.000 Euro hat der Werkausschuss für die Erneuerung der von Mitarbeitern der Stadtentwässerung genutzten Sanitärräume im Haus 1 am Unteren Rheinufer bewilligt. Dort muss laut Stadt eine Lüftungsanlage erneuert werden, die die Dusch- und Umkleideräume trocken hält. Die alte Anlage stamme aus dem Jahr 1971 und entspreche nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Deren Funktion sei inzwischen derart mangelhaft, so dass es in den Herrenduschen zu erheblicher Schimmelbildung komme. Außer einer neuen Lüftungsanlage sollen deshalb die alten Wand- und Bodenfliesen abgebrochen und durch neue ersetzt werden. Außerdem sei der in dem Haus ebenfalls untergebrachte kombinierte Dusch-, Umkleide - und Toilettenraum für die weiblichen Mitarbeiter mittlerweile zu klein bemessen. Die Mitarbeiterinnen sollten deshalb einen größeren Raum erhalten. Der bisherige Dusch- und Umkleideraum solle künftig als Besprechungsraum dienen. Da die Sanitärräume während der Sanierungsphase nicht genutzt werden könnten, solle für die Dauer der Bauarbeiten, die im Sommer über die Bühne gehen sollen, Container am Unteren Rheinufer 47 aufgestellt werden. Die Kosten dafür in Höhe von 30.000 Euro sind nach Angaben der Verwaltung in den Gesamtkosten enthalten. (mko)

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