Ludwigshafen Ludwigshafen: Sozialverband beklagt Wohnungsnot in der Stadt

In Ludwigshafen gibt’s viele Baustellen, wie hier am Rheinufer Süd. Dennoch fehlt Wohnraum. Archivfoto: Kunz
In Ludwigshafen gibt’s viele Baustellen, wie hier am Rheinufer Süd. Dennoch fehlt Wohnraum. Archivfoto: Kunz

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) fühlt sich durch den am Mittwoch im Ludwigshafener Stadtentwicklungsausschuss vorgestellten Bericht von Stadtplaner Volker Adam bestätigt. „Die Analyse macht deutlich, dass die durch die Sozialverbände immer wieder festgestellte Wohnungsnot in Ludwigshafen Wirklichkeit ist“, sagt Awo-Stadtkreisvorsitzender und SPD-Stadtrat Holger Scharff. In den Beratungsstellen der Sozialverbände fragten immer mehr Menschen nach einer bezahlbaren Wohnung. „Bis vor geraumer Zeit noch wurde den Verbänden gesagt, dass es genügend bezahlbaren Wohnraum gibt. Mit der nun vorgelegten Analyse werden alle eines Besseren belehrt“, meint Scharff, der sich für eine verbindliche Sozialquote im Wohnungsbau ausspricht. Nicht nachvollziehbar sei die Hartnäckigkeit, mit der die CDU eine solche Quote ablehne. Scharff: „Wir haben eine Wohnungsnot im bezahlbaren Bereich. Diese muss sehr schnell beseitigt werden.“ Wie berichtet, hatte Volker Adam erklärt, dass es in Ludwigshafen bis ins Jahr 2030 einen Bedarf von 7200 neuen Wohnungen gibt.

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