Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Ludwigshafen: Hoher Parkdruck in Ruchheim Nord-Ost

Der Parkdruck ist hoch.
Der Parkdruck ist hoch. Symbolfoto: dpa

Im Ruchheimer Baugebiet Nord-Ost einen Parkplatz zu finden, ist schwierig. Der Ortsbeirat hat deshalb die Verwaltung damit beauftragt, zu prüfen, ob auf dem Platz der Begegnung mehrere Stellplätze und eine Hundeauslauffläche entstehen könnten.

Die Parkplatzsituation im Bereich Erfurter Ring/Magdeburger Straße sei „sehr angespannt“, hieß es im Antrag der CDU-Ortsbeiratsfraktion. Abends und am Wochenende werde häufig bis in den Kreuzungsbereich hinein geparkt, verdeutlichte Tobias Mahr (CDU) im Ruchheimer Ortsbeirat, warum neue Parkmöglichkeiten dringend gebraucht werden. Der Vorschlag: Auf einem Teil des Platzes der Begegnung, auch Grüne Mitte genannt, Stellplätze einzurichten sowie eine eingezäunte Hundeauslauffläche. Denn der Platz sei aktuell, so Mahr, „ein riesiges Hundeklo“.

Stadt: „Bekanntermaßen hoher Parkdruck“

Die Stadtverwaltung gab in ihrer Antwort zu, dass es einen „bekanntermaßen hohen Parkdruck im Baugebiet Ruchheim Nord-Ost“ gebe. Rein rechnerisch würden jedoch sowohl mit der Anzahl der Besucherstellplätze wie auch mit der Anzahl der zusätzlichen öffentlichen Stellplätze die Standards „mehr als erfüllt“. Für genügend Stellplätze auf dem Grundstück sei der Bauherr verantwortlich.

„Das ist die Standardantwort der Verwaltung“, sagte Peter Eisenberg und ergänzte: „Wir haben da draußen eine extrem prekäre Parkplatzsituation.“ Der SPD-Politiker sagte weiter: „Es wird außerdem immer schlimmer, weil dort weiter gebaut wird.“ Die Feuerwehr habe bereits Schwierigkeiten, bei einem Einsatz durchzukommen.

100.000 Euro für zwölf Stellplätze

Würde man im Osten des Platzes zwölf Stellplätze einrichten, käme man auf Kosten von etwa 100.000 Euro, rechnete die Stadtverwaltung vor. Die Einzäunung einer Hundefläche koste etwa 15.000 Euro. Der Ortsbeirat stimmte mit vier Ja-Stimmen letztlich zu, ein solches Konzept zu prüfen.

Eine Enthaltung gab es von der FDP. Deren Mitglied Andreas Guth schlug vor, stattdessen an die Bürger vor Ort zu appellieren, ihre Garagen zu nutzen, statt die Autos auf der Straße abzustellen. Damit bekäme man sicherlich zwölf Parkplätze zusammen, so Guth. Gegenstimmen gab es von den zwei Grünen. „Zwölf Parkplätze werden das Problem nicht lösen“, sagte Jutta Kreiselmaier-Schricker. Edith Steig (CDU) stellte die Frage, ob es nicht auch möglich sei, in dem Gebiet ein kleines Parkhaus zu bauen und so gleich mehr Plätze zu schaffen.

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