Ludwigshafen Ludwigshafen: Grüne kanzeln Verkehrsrezepte der Union als Schnapsidee ab

Marode Verkehrsader: Hochstraße Nord.  Foto: Stadt
Marode Verkehrsader: Hochstraße Nord.

Als „Rezepte von gestern“ bezeichnen die Ludwigshafener Grünen die Vorschläge der Jungen Union (JU) zur Verbesserung des Verkehrsnetzes. „Eine weitere Autobrücke über den Rhein zwischen Ludwigshafen und Mannheim würde die Lärm- und Schadstoffbelastung der Menschen im Ludwigshafener Süden drastisch verstärken. Nur wer für Umweltzerstörung sorgen möchte, bringt solche Ideen wieder in die Diskussion“, kommentiert Monika Kleinschnitger, Spitzenkandidatin der Grünen für den Stadtrat, den jüngsten JU-Vorstoß. Und Hans-Uwe Daumann ergänzt als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat: „Wenn es die CDU mit Verbesserungen ernst meinen würde, hätte sie diese doch schon längst umsetzen können. Der Ansatz der Nachwuchsorganisation, die Digitalisierung zu nutzen, ist in Ordnung, aber nicht zu Ende gedacht. Für uns Grüne ist wichtig, dass eine App alle Angebote aus einer Hand ermöglicht: von Bus und Straßenbahn über das Carsharing bis hin zu Mitfahrgelegenheiten. Das grüne Mäntelchen, das sich die CDU mit der JU jetzt überstreifen will, ist doch mehr Schein als Sein.“ Maurice Kuhn, Kandidat für den Ortsgemeinderat Altrip und den Kreistag, meint: „Eine Autobrücke zwischen dem Ludwigshafener Süden und Mannheim zu bauen, ist eine Schnapsidee der CDU. Der Plan der dritten Rheinquerung ist schon lange tot. Wir in Altrip lehnen die Idee einer weiteren Autobrücke nach wie vor wegen der erheblichen Beeinträchtigungen von Umwelt und Gesundheit der Anwohner ab.“

x