Ludwigshafen Kulturnotizen: Chor für Geistliche Musik in Friedenskirche

Ein Konzert mit dem Chor für Geistliche Musik wird am Sonntag, 27. September, 19 Uhr, in der Friedenskirche in Ludwigshafen, Leuschnerstraße 56, veranstaltet. Unter der Leitung von Christiane Michel-Ostertun steht dabei eine Uraufführung auf dem Programm. Das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Stefan Grefig hatte angeboten, gemeinsam mit dem Chor zu konzertieren. Da Literatur für Chor und Blasorchester fehlt, schrieb der Heidelberger Komponist und Cellist Martin Bärenz als Auftragsarbeit „Das Hohelied Salomos“ für gemischten Chor, Alt und Blasorchester. Alexandra Paulmichl wird bei dem Werk als Altistin mitwirken. Vom 14. Jahrhundert bis in die aktuelle Gegenwart hat dieser Text die Komponisten immer wieder fasziniert. Eröffnet wird das Konzert mit dem 2004 entstandenen Werk „Between the Two Rivers“ des englischen Komponisten Philip Sparke. In den Variationen über „Ein feste Burg“ kommen alle Register des Blasorchesters zum Zuge. Im zweiten Konzertteil erklingt zusammen mit dem Chor die „Funeral Music of Queen Mary“ von Henry Purcell. Das Stück ist anlässlich des Todes der Königin Maria II. von England 1695 entstanden. (rhp) Ein Konzert mit dem Gitarristen und Sänger Timo Gross findet am Sonntag, 13. September, 11 Uhr, in der Schloss-Scheune in Fußgönheim, Hauptstraße 64a, statt, Veranstalter ist der Heimat- und Kulturkreis Fußgönheim. Der in Bad Bergzabern aufgewachsene Timo Gross entdeckte frühzeitig seine Liebe zum Blues. Aber erst nach langen Jahren als Sideman bei verschiedenen Bands und Projekten startete er 2005 seine Solokarriere, die ihm mittlerweile europaweit Erfolg und Anerkennung verschaffte. Im gleichen Jahr erschien sein Debut-Album mit dem für den Blues programmatischen Titel „Down to the Delta“. Zwischenzeitlich veröffentlichte der Sänger, Songwriter und Produzent aus der Südpfalz sieben weitere Soloalben, in denen seine enorme Entwicklung Ausdruck findet. Mit seinem letzten Album „It’s all about love“ 2014 behandelt er das unerschöpfliche Thema Liebe. (rhp)