Ludwigshafen Kommentar: Stilwandel

Beim FC Arminia wird mehr
kombiniert und die spielerische
Lösung gesucht. Die Zielstrebigkeit
darf aber nicht verloren gehen.
Bei Oberligist Arminia Ludwigshafen vollzieht sich ein Stilwandel. Seit dem Aufstieg stand das Team für schnelles Umschaltspiel. Steilpässe auf die flinken Amberger, Maier oder Thau, die selbst abschlossen oder Tore vorbereiteten, zählten zu den Stärken des FCA. Jetzt wird mehr kombiniert, die Ballbesitzzeiten sind länger. Auch in schwierigen Situation wird die spielerische Lösung gesucht. Da wird der Einfluss von Co-Trainer Malz deutlich. Diese Spielweise der technisch starken Pantano, Barisic, Bormeth oder Nishinaka darf aber nicht zum Selbstzweck verkommen, die Zielstrebigkeit darf nicht verloren werden. Das Spiel in die Spitze war gegen Jägersburg nur in Ansätzen erkennbar, muss stärker betont werden, damit der FCA nicht irgendwann in Schönheit stirbt. Am Samstag waren die Aktionen zu verschnörkelt und verkünstelt. Coach Fichtner muss die richtige Mischung finden.