Ludwigshafen Kamufs Doppeleinsatz

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FUSSGÖNHEIM. Es sieht so aus, als könne der abstiegsbedrohte ASV Fußgönheim II in der Fußball-B-Klasse Rhein-Pfalz Süd den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Mit dem 6:1-Erfolg gegen den SV Pfingstweide haben die Fußgönheimer Platz 14 gefestigt. Der reicht zum Klassenverbleib. Dabei war es wie in der vergangenen Serie, als der ASV in der Abschlusstabelle Rang 14 belegte, erneut eine sehr schwierige Runde für Fußgönheim. Nach Christian Bürcky und Nurettin Tastan ist Jan Kamuf, der von Samet Motuk unterstützt wird, der dritte Trainer in dieser Serie. Für den jungen Coach, der zugleich Übungsleiter der in der Verbandsliga spielenden ersten Garnitur des ASV ist, bedeutet dies eine Doppelbelastung. „Das ist schon nicht so einfach. Ich bin an sieben Tagen auf dem Sportplatz. Aber meine Frau Elina steht hinter mir“, betont Kamuf. Der Lehrer ist montags noch am DFB-Stützpunkt in Heidelberg tätig. Eine Aufgabe, die ihm viel Spaß macht, und die er nicht aufgeben will. Das Reserveteam der Fußgönheimer soll mittelfristig wieder in die A-Klasse aufsteigen und dort einen guten Unterbau für die „Erste“ abgeben. Zunächst muss aber der Abstieg vermieden werden. „Von den vergangenen fünf Spielen haben wir vier gewonnen. Das lässt uns etwas durchatmen“, sagt Kamuf. Die Siege gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte waren auch deshalb so wichtig, weil das Restprogramm nicht allzu leicht ist. „Die Mannschaft ist bemüht, hat sich spielerisch verbessert, aber die Trainingsbeteiligung ist noch ausbaufähig“, resümiert der Trainer. Dies ist eine Aufgabe für Ex-ASV-Spieler Jascha Prinz, der die Fußgönheimer in der nächsten Saison trainieren wird. Da wird Prinz auf viele junge Spieler aus der eigenen A-Jugend treffen. „Acht, neun Akteure beenden ihre Juniorenzeit. Wir wollen alle halten“, konstatiert Kamuf. Die Förderung des Nachwuchses sieht er als eine seiner Hauptaufgaben an. Gegen Pfingstweide standen mit Alexander Werner, Endrit Leposhtaku und Caner Tastan, eine Neffe des bisherigen Trainers, drei A-Junioren in der Startelf. Dieses Trio hat auch schon im Verbandsligateam gespielt, und zumindest Werner und Leposhtaku zählen künftig fest zum Kader der ersten Garnitur. Eines liegt Jan Kamuf noch am Herzen. „Die Mannschaft muss disziplinierter auftreten. Darauf lege ich großen Wert“, sagt der Übungsleiter. Sechs Rote Karten haben die Fußgönheimer in dieser Runde schon gesehen. Ein unrühmlicher Rekord. (thl)

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