Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Direktor Michael Kötz: Filmfestival findet wie geplant statt

Festivaldirektor Kötz setzt auf ein Corona-Schutzkonzept und eine Ausnahmegenehmigung.
Festivaldirektor Kötz setzt auf ein Corona-Schutzkonzept und eine Ausnahmegenehmigung.

Das Filmfestival auf der Parkinsel soll wie geplant stattfinden – mit bis zu 5000 Besuchern, die sich gleichzeitig in der Kinozeltstadt aufhalten dürfen. Festivaldirektor Michael Kötz hat in Absprache mit der Stadt Ludwigshafen am Freitag eine Ausnahmegenehmigung beim Landesgesundheitsministerium beantragt.

„Wir können das Festival wie geplant machen. Es muss nur noch final genehmigt werden. Es ist aber klar, dass es so stattfinden kann“, sagte Kötz gegenüber der RHEINPFALZ. Nachdem an drei Tagen in Folge die Corona-Inzidenz in Ludwigshafen über 35 lag, hätte nach den aktuell geltenden Bestimmungen die maximale Besucherzahl auf 500 beschränkt werden können. Doch mit einer Ausnahmegenehmigung und einem entsprechenden Corona-Schutzkonzept sind auch bis zu 5000 Besucher möglich.

Am Freitag fanden deshalb Gespräche zwischen der Festivalleitung und der Stadt sowie der Landesregierung statt. Danach wurde der Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt, der nun beim Gesundheitsministerium zur Bewilligung vorliegt. „Voraussetzung ist, dass ein vergleichbares Schutzniveau gegeben ist und die Ausnahme epidemiologisch vertretbar ist“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Kötz geht davon aus, dass der Antrag bald genehmigt wird.

3-G-Regel für Besucher

Die Festivalmacher setzen auf ihr Corona-Schutzkonzept: Besucher müssen auf dem Areal die Abstandsregeln einhalten und werden am Eingang darauf kontrolliert, ob sie geimpft, genesen oder getestet sind. Nur jeder zweite Sitzplatz in den Kinos wird belegt. Es gibt auch Partnersitze, auf denen zwei Personen, die zusammengehören, nebeneinander sitzen können. In den Kinos ist eine Maskenpflicht bis zum Erreichen des Sitzplatzes vorgesehen. Die Belüftung der Zeltkinos wurde laut Festivalleitung so verbessert, dass ein mehrfacher Luftwechsel pro Stunde erreicht werde. Auch im Bewirtungsbereich ist eine Maskenpflicht vorgesehen, die bis zum Sitzplatz gilt. Festivalchef Kötz ist überzeugt davon, dass er die Großveranstaltung sicher und coronakonform organisiert hat. Auch die Filmstars müssten sich an die 3-G-Regeln halten (geimpft, genesen und getestet).

Die Landesregierung will bis 23. August eine neue Corona-Verordnung erarbeiten, die neben der Inzidenz auch Faktoren wie Impfgrad der Bevölkerung und die Lage in den Kliniken berücksichtigt. Filmfestivaldirektor Kötz sieht sich mit einer Ausnahmegenehmigung auf der sicheren Seite. Das Publikum könne beruhigt Tickets kaufen, das Festival finde auf jeden Fall statt.

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