Ludwigshafen Humboldt-Gymnasium lässt das Mixtape aufleben

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Das Edigheimer Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium hat am Mittwoch im Oppauer Bürgerhaus sein Sommerkonzert gegeben. Unter dem Titel „Vom Mixtape zur Playlist“ heizten die Schüler dem Publikum mit einer bunten Musikauswahl ein.

„Unser Schulmotto heißt 150 Jahre BASF. Wir wollten uns auch beim Sommerkonzert daran orientieren und sind dadurch von der BASF-Kassette auf das Mixtape gekommen“, erklärte der stellvertretende Schulleiter, Andreas Klaes, das Thema. Mit Big Band, Orchester, Unterklassen-Chor, dem gemeinsamen Chor von Eltern, Lehrern und Schüler-Chor sowie den Bläserklassen tischte das Gymnasium schon quantitativ stark auf. Fast 200 Musiker und Sänger wirkten mit. Aber auch von der Qualität her entwickelte sich der Abend bunt und harmonisch, ganz so, wie es sich für ein anständiges Mixtape gehört. Von Kinderliedern über Filmmusik bis hin zum Liebessong war alles dabei. Den Anfang machten die Bläserklassen, die mit dem Queen-Klassiker „We Will Rock You“ das gut gefüllte Bürgerhaus anheizte – obwohl das gar nicht nötig war, denn das Bürgerhaus hat keine Klimaanlage, und so wurde der Abend nicht nur für die Protagonisten auf der Bühne schweißtreibend. Für etwas Abkühlung sorgten die Moderatoren Daniela Zipperer und Darius Sobolewski mit ihren erfrischenden Einlagen. Dabei ließen sie sich auch nicht durch Mikrofonstörungen irritieren. Der für den Ton verantwortliche Gregor Pfeifer merkte am Ende des Konzerts nur süffisant an: „Wir wollten die Musik aus der Mixtapezeit rüberbringen und haben dafür auch Kabel aus jener Zeit verwendet.“ Davon unbeeindruckt zeigte sich das Moderatorenduo. Es war stets auf der Suche nach dem nächsten guten Stück, das unbedingt auf das Mixtape musste. Nachdem die Kassette „zurückgespult“ worden war und der Unterklassen-Chor Lieder wie Biene Maja und Pippi Langstrumpf gesungen hatte, trat die Big Band auf. Stark: die Soli von Jana Jung und Mazlun Dogan („Cantaloupe Island“). Sauber gespielt waren auch die Einlagen von Juliana Schramm („Don’t You Worry About A Thing“) und Lena Brabetz („Sir Duke“). Weitere Höhepunkte waren der vom Orchester vorgetragene Titel „Haven’t met you love“ von Michael Bublé und die Gesangseinlage von Louisa Sarro und Katharina Hick, die ihr Können zur James-Bond-Filmmusik „Skyfall“ unter Beweis stellten. Mit „One Moment In Time“ (Whitney Houston) endete das Mixtape von Zipperer und Sobolewski und damit auch das Konzert – berechtigter Applaus inklusive. (koep)

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