Ludwigshafen Gestaltung Neuhofen : „Vom Regen in die Traufe“

Vom Regen in die Traufe scheinen die Anwohner im Dorfgebiet Neuhofens an der Hasenplatte zu kommen, wenn die Absicht der Verlegung der Sportanlagen zwischen Reitplatz und Badeweiher Realität wird. Es ist zwar heute üblich, Lebensmittel-Großmärkte und Sportanlagen auch aus Kostengründen an den Ortsrand zu legen, aber nicht die ganzen Sportanlagen im Austausch gegen einen Lebensmittelgroßmarkt auszutauschen, der nur zusätzlichen Verkehr in Rott- und Jahnstraße bringen und das Bemühen der Regierenden um Verkehrsberuhigung unglaubhaft machen würde. Aber ungeachtet dessen, ist das Gebiet der drei Hochhäuser neben Reitplatz und Badeweiher reines Wohngebiet, weshalb die Errichtung von Fußballplätzen auch gegen die Sportanlagenlärmschutzverordnung verstoßen würde, weil Lärmpegelgrenzwerte weit überschritten werden. Wenn also wirklich bei Sportlern und Anwohnern schwerste Bedenken bestehen und Lärmschutzgesetze Schranken setzen, warum lässt man neben der Kirche nicht auch die Sportanlagen im Dorf? Zumal die Anwohner der Woogstraße im reinen Wohngebiet durch die Errichtung des Gewerbegebietes „Im Horst“ in der Industriestraße, die ja ohne Abzweigung in die Woogstraße mündet, doppelt betroffen sind. Es wäre mindestens Bürgernähe erkennbar, wenn man diese Gemeindestraße auch wie die anderen mit Tempo 30 beschränken und der Übergang vom Gewerbegebiet ins reine Wohngebiet fahrtechnisch erkennbar machen würde. Auch hierfür gibt es die Straßenverkehrslärmschutz-Verordnung die anzuwenden ist, da die Woogstraße mehrmals umgebaut und um eine Spur erweitert wurde und ein Gewerbegebiet (…) entsteht, das mit Aldi begann. Bleibt zu hoffen, dass sich die neue zuständige Verbandsgemeinde besser präsentiert.