Ludwigshafen Fussball: Fußgönheims Trainer Jan Kamuf bleibt

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FUSSGÖNHEIM. Der ziemlich glanzlose 2:0 (2:0)-Erfolg gegen die abstiegsgefährdete Fortuna aus Mombach geriet gestern beim Fußball-Verbandsligisten ASV Fußgönheim fast zur Nebensache. Die wichtigste Nachricht hatte der neue Vereinsvorsitzende Jürgen Hummel schon vor dem Anpfiff parat: „Wir haben den Kontrakt mit Trainer Jan Kamuf für die nächste Saison verlängert.“

Die Hängepartie, die auch in den kürzlichen Vorstandswahlen begründet war, fand für beide Seiten ein positives Ende, bedeutete Hummel. „Es waren intensive Gespräche, die für mich wunschgemäß verliefen“, war auch Trainer Jan Kamuf zufrieden. Auch, weil er das Vertrauen des Vereins genießt, sein Jugendkonzept zu verwirklichen. Drei, vier Junioren aus den eigenen Reihen und ein paar Neuzugänge aus höheren Juniorenligen möchte Kamuf rasch an die Verbandsliga heranführen. Mit Göbel, Di Rosolini und Seckin durfte auch gegen Mombach der Nachwuchs ran. „Zwangsläufig“, begründete der ASV-Coach, „weil sich die Verletztenmisere bei uns fortsetzt“. So gesehen war er mit der Leistung seiner ersatzgeschwächten Elf zufrieden: „Wir haben zu Null gewonnen.“ Selten ließ die konsequente ASV-Abwehr mit den starken Kelly Botha und Philipp Stiller Gäste-Chancen zu. So energisch der ASV in der Defensive arbeitete, so leichtfertig verspielte er beste Möglichkeiten, die zum Kantersieg gereicht hätten. „Wir verhielten uns nicht clever genug“, rügte Fisnik Myftari, der nach Sanlis Elfmetertor (7.) zum 2:0 traf (17.), den unkonzentrierten Abschluss. Said Rhannam sagte: „Aufgrund der Verletzten spielen wir zur Zeit am Limit.“ SO SPIELTEN SIE ASV Fußgönheim: Knödler - Stiller, Botha, Brenner, Göbel - Rhannam (59. Di Rosolini) - Myftari (44. Juric), Roth - Euler - Sorg, Sanli (80. Seckin). (crd)

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