Ludwigshafen Frischer Wind für die Innenstadt

Die Junge Union (JU) fordert, dass sich die Stadt weiter zum Rhein hin öffnet. Die Jugendorganisation der CDU kann sich Sichtachsen zum Wasser und „lebenswerte Wohn- und Verweilgebiete“ vorstellen.
„Wir brauchen ein attraktives, an die städtischen Gegebenheiten angepasstes Konzept der ,Hot Spots’. Dazu ist die Öffnung der Bismarckstraße eine Möglichkeit, die Innenstadt wieder zu beleben und Dienstleister und Gastronomiebetriebe entlang der Straße, inklusive neu entstehender Parkflächen, anzusiedeln“, sagt der Stadtratskandidat der Jungen Union, Dennis Schmidt. Klar sei, dass man sich vom Gedanken einer Fußgängerzone, wie sie noch vor Jahrzehnten funktioniert habe, lösen müsse. Wichtig sei vielmehr, so Schmidt, mit „kreativen Ideen“ die bisherigen Leerstände wieder mit Leben zu füllen. Schmidt, der auch Ortsvorsteherkandidat in Ruchheim ist, hat dazu klare Vorstellungen: „Das Walzmühl-Gebäude könnte als privates Fortbildungszentrum genutzt werden oder Räume für die Berufsbildenden Schulen und die Hochschule Ludwigshafen bereitstellen. Auch könnten mehrere lokale und regionale Bildungseinrichtungen zusammen Teile des Gebäudes nutzen.“ Andere leerstehende Läden könnten für Start-up-Unternehmen interessant sein. Wichtig ist für die JU dabei, dass ein öffentliches WLAN-Netz zur Verfügung gestellt wird. „Durch ein gut durchdachtes Stadtentwicklungskonzept werden die Innenstadt und die Flächen am Rhein attraktive Orte, an denen man sich gerne aufhält“, ergänzt JU-Kreisvorsitzender Simon Rapp. Ziel sei es, eine große Diskussion über die Zukunftsideen anzustoßen.