Handball
Friesenheim-Hochdorf hofft auf Sieg zum Jahresausklang
Am Samstag ist um 19 Uhr der TV Gelnhausen zu Gast im Hochdorfer TVH-Sportzentrum. Wie immer klärt sich die endgültige Aufstellung der mHSG Friesenheim-Hochdorf erst kurz vor dem Spielbeginn. Auch gegen den Tabellendritten aus Hessen ist noch nicht klar, ob die Spielgemeinschaft auf Akteure aus dem Friesenheimer Zweitligakader zurückgreifen kann.
Aber auch ohne diese Verstärkungen ist die Heimbilanz der mHSG positiv. Fast rundherum. „Wir haben zuhause gut gespielt – bis auf das Spiel gegen Haßloch“, bilanzierte Sorda. Mit einer guten Deckung, geduldigen Angriffen und vor allem einer guten, positiven Stimmung auf dem Feld und auf der Bank habe man die sechs Spiele gewonnen, die die Mannschaft aktuell auf den zehnten Tabellenplatz der Dritten Liga führten. „Auswärts ist das alles irgendwie nicht da“, hadert der Teamkapitän, der deshalb auch nur bedingt mit dem Rundenverlauf zufrieden ist. „Mit zwei Siegen auswärts wäre es von uns eine gute Runde bis jetzt.“
Noch in keinem Spiel mit kompletten Kader
Siege, die möglich waren. In Mundenheim zum Beispiel, oder auch in der Vorwoche. Die Niederlage in Rodgau Nieder-Roden führt Sorda gar als Beispiel für seine „Zwei-Gesichter-Theorie“ an: „Zuhause haben wir gegen die noch gewonnen, aber dort haben wir nicht mehr die Dinge gemacht, die uns zuhause stark gemacht haben.“
Das Verletzungspech der HSG will er dabei nicht als Ausrede gelten lassen, auch wenn er sagt: „Man muss sehen, dass wir bislang in dieser Saison noch in keinem einzigen Spiel unseren kompletten Kader zur Verfügung hatten.“ Das wird auch zum Jahresabschluss nicht der Fall sein. So fällt Marvin Gerdon, der unter der Woche seinen Wechsel nach dem Saisonende zum Lokalrivalen TSG Haßloch erklärt hatte, definitiv weiter aus. „Er ist zwar schon wieder ins Training eingestiegen, aber ein Einsatz in diesem Spiel würde keinen Sinn machen. Wir brauchen ihn nächstes Jahr dringender“, sagt Sorda. Immerhin steht als erstes Spiel des neuen Jahres am 14. Januar gleich mal das Derby in Haßloch auf dem Programm.
Gelnhausen zuletzt mit fünf Siegen
Aber erst einmal ist mit Gelnhausen eine kernige Aufgabe im TVH-Sportzentrum zu Gast. „Das ist eine junge, sehr schnelle Mannschaft, die mit einem enormen Tempo nach vorne kommt“, sagt Sorda über den Gegner. Disziplin im Angriff und schnelles Umschalten nach hinten sind deshalb elementar. Denn die Vorgabe von Trainer Gabriel Schmiedt hat weiterhin Gültigkeit: „Wir wollen in den letzten beiden Spielen noch einmal punkten“, hatte der in der Vorwoche erklärt.
Damit ist nach der Niederlage in Nieder-Roden die Marschrichtung klar abgesteckt. Und unlösbar ist die Aufgabe nicht, auch wenn Gelnhausen mit der Empfehlung von zuletzt fünf Siegen in Serie in die Vorderpfalz kommt. „Aber wenn wir an unsere Leistung aus dem Dansenberg-Spiel anknüpfen können, dann haben wir sicher eine Chance“, so Sorda. Und mit dem „Feiertagsgesicht“ sowieso.