Ludwigshafen Firmengeschichte steckt in 2,50 Meter hohen Büchern
Die BASF möchte zu ihrem 150-jährigen Bestehen allen Interessierten einen Einblick in die Firmengeschichte geben und zeigen, wie das Unternehmen die Aufgaben der Zukunft meistern will. Im Besucherzentrum in Ludwigshafen gibt es daher ein spezielles Jubiläumsprogramm, das mit seinen vielen digitalen Komponenten vor allem auch auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet ist.
150 Jahre BASF – da gibt es viel zu sehen und erleben. Im Besucherzentrum gibt es daher nun eine interaktive Geschichtsebene, wie das Unternehmen mitgeteilt hat. Auf rund 200 Quadratmetern können Besucher hier in die BASF-Welt eintauchen. Präsentiert wird die historische Entwicklung des Unternehmens in einem 2,50 Meter hohen, digitalen Buch. Die darin enthaltenen Texte, Fotos, Grafiken und Videos beleuchten Innovationen und Ereignisse der vergangenen 150 Jahre. Vier weitere überdimensionale Bücher vermitteln ebenfalls auf interaktive Weise, was die Themen Verantwortung, Lösungen, globale Präsenz und gemeinsamer Erfolg für die BASF bedeuten. Die digitalen Bücher erlauben Besuchern entweder einen themenbezogene oder eine chronologische Reise durch 150 Jahre BASF. Für Gruppen spannend ist vor allem das aufgeschlagene Buch, weil hier mehrere Gäste bei der digitalen Zeitreise zusehen können. Außerdem gibt es noch eine digitale Bücherwand mit vier herausziehbaren Büchern. Hier kann jeder für sich in die multimedial aufbereitete Firmengeschichte eintauchen. Allerdings möchte der Chemie-Riese seine Gäste nicht nur auf der virtuellen Ebene überzeugen, sondern schlägt in seinem Besucherbereich bewusst den Bogen zur Tradition. Im Unternehmensarchiv erwarten Besucher in der sogenannten „Schatzkammer“ über 70 historische Exponate, darunter zum Beispiel eine Werksansicht aus dem Jahr 1881. Zum Jubiläum hat die BASF außerdem ihr Wochenendprogramm erweitert. So gibt es an jedem zweiten Samstag im Monat den neuen „Erlebnis-Samstag“. Das Besucherzentrum ist dann von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Besucher können hier in die digitalen Angebote nutzen und an den Werksrundfahrten zu geschichtsträchtigen Plätzen teilnehmen. Damit auch Kinder auf ihre Kosten kommen, gibt es das „Kids-Lab“. Hier können Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren Eltern nach Herzenslust experimentieren. Kinder können auch daheim am Computer tüfteln, denn die BASF hat im Schülerbereich ihres Internetangebots ein virtuelles Labor eingerichtet und ruft zu weltweiten Tests auf. Ebenfalls eine Kombination aus digital und real ist für alle Jugendlichen möglich, die über einen berufliche Ausbildung beim Chemiekonzern nachdenken. Sie können sich im Internet unter www.basf.de informieren. Es gibt für sie an den „Erlebnis-Samstagen“ aber auch um 11 und 14 Uhr spezielle Berufsberatungsvorträge im Werk. Wer viel großes Begleitprogramm braucht, kann sich den virtuellen Besucherbereich auch allein erarbeiten: immer sonntags von 10 bis 15 Uhr beim neuen „Anilin-Sonntag“. (ax) Noch Fragen? Geöffnet ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Führungen und Werksrundfahrten gibt es um 11 und 14 Uhr. Die BASF bittet dafür um eine Anmeldung unter Telefon 0621/6071640 oder per E-Mail an visitorcenter@basf.com. Weitere Informationen gibt es unter www.basf.de/visitorcenter.