Ludwigshafen Für die Kleinen

Placeholder-Image

Zusätzlich zur „Imaginale“ gibt es in Mannheim jetzt ein weiteres Figurentheater-Festival. Die „Puppenbühne“ bringt sieben Produktionen für Kinder und findet von heute bis Sonntag überwiegend in den Mannheimer Stadtteilen statt.

Entstanden ist das neue Festival an dem Ort, wo schon die Wurzeln der „Imaginale“ lagen: In der Abteilung Jugendförderung des Mannheimer Jugendamts. Während sich die „Imaginale“ zum Festival für Erwachsene entwickelt hat, das dem Ästhetischen Vorrang gibt, ist der Ansatz der „Puppenbühne“ primär pädagogisch. Um möglichst viele Kinder zu erreichen kommen die Aufführungen zu ihnen in die Stadtteile. Das Programmheft ist in Deutsch und fünf weiteren Sprachen abgefasst. Vom Konzept her ähnelt das Festival dem „Kindertheater International“ in Ludwigshafen, dessen Schwerpunkt, wenn auch nicht ausdrücklich, im Figurentheater liegt. Spielstätten sind das Bürgerhaus Neckarstadt, das Jugendhaus Waldpforte, das Kulturhaus Käfertal, das Familienzentrum Rheinau, der Pfarrer-Veith-Saal in Schönau sowie die Kinder- und Jugendbibliothek im Dalberghaus. Zielgruppe sind Zwei- bis Siebenjährige. Während Kindertheater sonst nur Altersempfehlungen gibt, wird hier darauf bestanden, dass die Untergrenze eingehalten wird. Auch bei der Auswahl der Produktionen hat neben dem ästhetischen Niveau der pädagogische Wert eine Rolle gespielt. Zur Vor- und Nachbereitung wurde pädagogisches Material wie Spiele, Bastelmaterial und Malvorlagen zusammenstellt. Im ersten Jahr richtet sich das Festival vornehmlich an die ganz Kleinen. Für Kinder ab zwei beziehungsweise zweieinhalb Jahren gibt es drei Produktionen. „Händchen klein“ ertastet sich die Welt (Theater Anke Berger). In „Wind im Gummistiefel“ erlebt Mausekind Jakob den Herbst (Theater Fusion Berlin). Es ist der dritte Teil eines „Jahreszeitenquartetts“. Um die Jahreszeiten geht es auch in „Du und Ich & Ich und Du“ (PassParTu Eppingen). Ein kleiner Hase entdeckt, wie sich alles verändert. Zwei Produktionen sind ab drei Jahren gedacht: „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ nach dem Kinderbuch von Wolf Erlbruch (Marotte-Figurentheater) und das Märchen „Hase und Igel“ (LaKritz Berlin). Ebenfalls zwei Produktionen sind ab vier Jahren: „Großer Wolf & kleiner Wolf“ nach dem Buch von Nadine Brun-Cosme und Olivier Tallec erzählt vom Entstehen der Freundschaft (Figurentheater Neumond Hannover). „Pu der Bär“ nach dem Klassiker von Alan Alexander Milne ist Erzähltheater mit Stabfiguren und Geräuschen. Noch Fragen Nähere Informationen und Karten unter Telefon 0621/2933647.

x