Handball RHEINPFALZ Plus Artikel „Es war mal ganz cool, das Spiel von außen zu sehen“

Klara Köbele von den VTV Mundenheim.
Klara Köbele von den VTV Mundenheim.

Mit 24:17 (9:6) besiegten die Damen der VTV Mundenheim in der Handball-Oberliga den TV Wörth. Damit beendeten die Mundenheimerinnen nicht nur ihre Niederlagenserie von drei Spielen, sondern sie zeigten vor allem im Angriff endlich wieder eine oberligataugliche Leistung. Spielführerin Klara Köbele hatte einen guten Blick darauf. Sie verfolgte das Spiel von der Bank.

Frau Köbele, warum haben Sie nicht gespielt?
Ich habe eine Schulterverletzung. Ich habe es letzte Woche in Zweibrücken damit versucht, aber es war schon nach wenigen Minuten klar, dass es nicht geht. So war es mal ganz cool, dass ich beim Spiel zusehen konnte. Zumal die Mädels es ja auch richtig gut gemacht haben.

In der ersten Halbzeit haben die VTV Mundenheim wieder einmal vor allem in der Abwehr gut gestanden. Was gefehlt hat, waren die Tore…
Stimmt. Manchmal fehlt es uns vor allem im Angriff. In den letzten sieben Spielen haben wir nur einmal mehr als 20 Tore geschossen. Und auch bei den drei Niederlagen zuletzt sind wir zwei Mal vor allem an uns selbst gescheitert, das Spiel bei Spitzenreiter Kandel nehme ich davon aus. Heute lief es vor allem in der zweiten Hälfte im Angriff besser. Die Abwehrleistung war wie auch schon in den Spielen zuvor okay.

Wie war die Vorgabe vor dem Spiel gegen Wörth?
Es war klar, dass wir zu Hause mit Harz gegen Wörth unbedingt gewinnen wollten. Das war jedoch gar nicht so leicht, weil wir personell angeschlagen waren. Neben mir ist zum Beispiel auch Sandra Reis ausgefallen und alle anderen waren beim dritten Spiel in dieser Woche auch nicht unbedingt körperlich auf der Höhe. Aber die Stimmung in der Mannschaft ist absolut top. Ja, und so haben wir dieses Spiel über den Kampf gewonnen. Sophie Heiser zum Beispiel hat nicht nur den Finger bandagiert, sondern überall Schmerzen, und sie hat sich trotzdem in Angriff und Abwehr überall voll reingehauen. Überhaupt haben wir in der Abwehr wieder alles gegeben und mit Selina Hofmann im Tor einen guten Rückhalt. So haben wir auch eine nicht einfache Phase überstanden, nämlich, dass wir zwischen der zehnten Minute und dem 6:2 bis zur 23. Minute nur zwei weitere Tore gemacht haben und trotzdem noch mit 8:5 vorne lagen. In der zweiten Hälfte ist dann der Knoten endlich auch im Angriff geplatzt.

Was bedeutet der Sieg gegen Wörth für den weiteren Rundenverlauf in der Oberliga?
Wir haben als nächstes die beiden Auswärtsspiele in Sobernheim und Koblenz. Die müssen wir unbedingt etwas holen. Dann stehen wir auch in der Tabelle wieder gut da.

Zur Person

  • Klara Köbele ist die Mannschaftsführerin der Oberliga-Frauen der VTV Mundenheim. Sie ist 28 Jahre alt und spielt schon von klein auf bei den VTV Mundenheim. Vor sechs Jahren kehrte sie nach einem Abstecher zum TV Edigheim wieder zu den VTV zurück. Die Leistungsträgerin ist Augenoptikerin.env
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