Ludwigshafen Es holpert noch
«Ludwigshafen.» Es läuft noch nicht rund für die Oberliga-Handballerinnen der TSG Friesenheim. Nach drei Spieltagen ist die Mannschaft von Trainer Björn Dinger Tabellenvorletzter. Nun kommt ausgerechnet der TV Bassenheim. Der Zweite der vergangene Saison ist aber nicht unbezwingbar (Sonntag, 16 Uhr, TSG-Sportzentrum).
Die derzeitige Situation hat sich angedeutet bei den Frauen der TSG Friesenheim. 1:5 Punkte , 68:80 Tore lautet die aktuelle Bilanz. Das liest sich nicht gut. Doch Trainer Björn Dinger bringt das nicht aus der Ruhe. Er ist erfahren genug, um die Lage realistisch einzuschätzen. „Die Vorbereitung lief nicht optimal. Momentan fehlt noch Anja Wendler nach ihrem Bruch des Schienbeinkopfs“, begründet Dinger die kleine Talfahrt. Diese Woche fehlten Sarah Weiß und Laura Walther. Zumindest Torfrau Walther wird morgen dabei sein. Lina Rogawski hat Rückenprobleme. Das sind alles keine guten Voraussetzungen, um gegen Bassenheim zu bestehen. Doch Dinger glaubt an seine Spielerinnen. „Wenn alle mehr Leistung bringen, dann wird es wieder besser werden“, sagt der TSG-Trainer. Für Johanna Ebel gilt diese Aussage nicht. Denn sie ist schon in sehr guter Form. 25 Tore hat Ebel in den ersten drei Spielen erzielt, damit über ein Drittel aller TSG-Tore bislang. Die 24 Jahre alte Ebel ist eine Stütze im Team. „Sie hat schon vorige Saison stark gespielt“, betont Dinger. Ebel ist sozusagen der Maßstab für die Mannschaft. Ihre Tore werden morgen mehr denn je gefragt sein, zumal Bassenheim nicht unschlagbar ist. Die VTV Mundenheim gewannen zuletzt zu Hause gegen Bassenheim. Die Frauen der VTV Mundenheim spielen heute gegen Wittlich (17.30 Uhr, Schulzentrum Mundenheim). Die VTV-Männer sind um 19.30 Uhr gegen Saulheim dran (Schulzentrum Mundenheim). Die Oberliga-Herren der TSG Friesenheim spielen heute 19.30 Uhr, bei der SG Gösenroth/Laufersweiler.