Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Erster Saisonsieg für HSG Friesenheim-Hochdorf

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Mit einem 25:22 (10:9) über die HSG Rodgau Nieder-Roden hat die HSG Friesenheim-Hochdorf den ersten Saisonsieg in der Dritten Liga gefeiert.

Nein, es war kein Handballleckerbissen, im Hochdorfer TVH-Sportzentrum. Viel mehr lieferten sich beide Mannschaften einen echten Abnutzungskampf. Dabei stellten die Gäste die erwartet körperlich robuste Deckung, während die Gastgeber vor allem einen bärenstarken Torwart Roko Peribonio auf ihrer Seite wussten, der allein in der Anfangsviertelstunde bei drei Siebenmetern die Oberhand behielt, am Ende auf 13 Paraden kam.

So hatten die Gastgeber schon früh die Nase vorne, legten bis zu drei Tore zwischen sich und die Hessen (9:6, 25.), ohne sich aber tatsächlich entscheidend absetzen zu können. Immerhin war beinahe jedes Tor hart erarbeitet, so blieb es eng. Aber die HSG belohnte sich für den großen Kampfgeist, führte zwölf Minuten vor dem Ende wieder mit drei Treffern (19:16), musste aber mit der Roten Karte gegen Mannschaftskapitän und Abwehrchef Nikola Sorda den nächsten Rückschlag verkraften. Auswirkungen hatte das zunächst nicht.

Kasper Manfeldt Hansen und auch Luis Maier sprangen in der Deckung in die Bresche. Und dann war da ja auch noch Peribonio, der nicht nur drei Bälle in den Schlussminuten entschärfte, sondern so tief in die Köpfe der Gäste eingedrungen war, dass Trainer Jan Redmann im Anschluss nur die „extrem schwache Wurfquote“ beklagen konnte. Gabriel Schmiedt riss hingegen beim 25:22 von Mihailo Ilic (59:39) die Arme nach oben: „Wir haben von Anfang an viel Leidenschaft gezeigt und uns für eine sehr gute Trainingswoche belohnt“, sagte der HSG-Trainer.

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