Ludwigshafen Eröffnung mit einem Knüller

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LUDWIGSHAFEN. Zum ersten Mal in 34 Jahren spielen die beiden klassenhöchsten Klubs – FC Arminia und LSC – in einer Gruppe. Ein Novum, das nicht allen Teilnehmern an der Stadtmeisterschaft, die am Sonntag, 18. Januar, 9 Uhr, in der Eberthalle beginnt, schmeckt. Die Gruppe A gilt als „Todesgruppe“.

„Ich halte es nicht für gut, wenn wir Mannschaften setzen. So wie das Los fällt, so sollte gespielt werden“, sagte Sportdezernent Wolfgang van Vliet. Der Bürgermeister gilt als Freund der „Kleinen“ und freut sich schon jetzt auf den furiosen Auftakt. „Arminia gegen LSC, das verspricht Spannung und guten Fußball von der ersten Minute an. Und die Außenseiter geben dem Turnier doch erst die Würze“, erklärte van Vliet. Thomas Gerling, Markus Lemberger und Manuela Leising vom Organisationsteam versprachen, die Einteilung der Töpfe für die Gruppenauslosung in der Nachbesprechung des Turniers zu thematisieren. Van Vliet informierte, dass erneut rund 70 Helfer am Turniertag bereitstehen, um das größte Fußballfest der Stadt reibungslos über die Bühne zu bringen. „Wir setzen auf Bewährtes wie die längst eingespielte Veranstaltergemeinschaft. Und ohne die Hilfe der Sponsoren ist ein solch attraktives Turnier nicht vorstellbar“, betonte van Vliet. Gemeint war in erster Linie Hauptsponsor BASF, die die Stadtmeisterschaft seit zwölf Jahren unterstützt. „Es wird guter Sport geboten, aber wir freuen uns auch über das hohe Zuschaueraufkommen. Das Turnier ist für die Kommunikation der Menschen wichtig“, sagte Markus Gomer, Leiter der Abteilung Fitness & Gesundheitsprävention der BASF. Gomer versprach, früher als im Vorjahr zu kommen, „weil die Spiele spannend sind und es immer wieder große Überraschungen gibt.“ „Zu unserem erfolgreichen Konzept gehört eine neue verbesserte Bande, die den Kunstrasen einfasst“, sagte Winfried Ringwald, Vorsitzender des Ludwigshafener Sportverbandes. Thomas Gerling vom Bereich Sport der Stadtverwaltung nennt die Stadtmeisterschaft ein Turnier der Ludwigshafener Fußballfamilie. „Die Wertschätzung der Vereine ist sehr hoch“, weiß Gerling und spricht von einem Turnier auf Topniveau. „Die Halle wird um 8 Uhr geöffnet. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information am Berliner Platz sowie an der Tageskasse“, erklärte Hartwig Stark, stellvertretender Geschäftsführer der Ludwigshafener Kongress- und Marketinggesellschaft. Zum vierten Mal in Folge nehmen 16 Mannschaften an der Stadtmeisterschaft teil, die in vier Vorrundengruppen aufgeteilt sind. Das hat sich bewährt. Die Spielzeit beträgt zwölf Minuten. 2000 Euro Prämien werden ausgeschüttet. Jedes Team bekommt einen Ball, die vier Erstplatzierten zusätzlich Geldprämien und Pokale. Der Gewinner kann sich außerdem ein Jahr lang den Wanderpokal in die Vitrine stellen. Fair aufzutreten lohnt sich, denn der Fairnesspreis des Marketingvereins ist mit 250 Euro dotiert. Dazu gibt es einen von der Schiedsrichtervereinigung gestifteten Pokal. Ausgezeichnet werden ferner der stärkste Torhüter, der beste Feldspieler sowie der Torschützenkönig. Viel Lob hat es in den beiden vergangenen Jahren für die Moderatoren Stefan Kersthold vom Südwestrundfunk und Dirk Nuber, der sich in erster Linie um die Musikeinspielungen kümmert, gegeben. Beide sind in diesem Jahr erneut am Mikrofon. (thl)

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