Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Engagiert im Bliesbad: Was Klaus Harm motiviert

„Ich will einfach die Arbeit des Vereins unterstützen“, sagt Klaus Harm zu seinem Engagement im Bliesbad. Und zwischendurch geni
»Ich will einfach die Arbeit des Vereins unterstützen«, sagt Klaus Harm zu seinem Engagement im Bliesbad. Und zwischendurch genießt er auch einfach mal seine Freizeit – wie hier, im Gespräch mit RHEINPFALZ-Mitarbeiter Volker Endres.

Irgendwo in Lu sind wir auf der Suche nach interessanten Gesprächspartnern. Am Montag haben wir im Freibad an der Blies Klaus Harm getroffen. Er engagiert sich dort.

Wieso engagiert sich ein Oggersheimer für das Bliesbad?
Ich will einfach die Arbeit des Vereins unterstützen. Zumal das Bad schließlich nicht von der Stadt, sondern ausschließlich vom Verein getragen wird.

Wann haben Sie damit angefangen?
Das war wohl während Corona.

Damals durften nur Mitglieder das Bad nutzen und irgendwann wurden keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen. War das ein Grund?
Nein. Der Hauptgrund war, dass ich da gerade in den Ruhestand gegangen war und mich noch ein wenig einbringen wollte. Da habe ich gefragt, ob ich hier mithelfen kann.

Handwerker werden in jedem Verein gebraucht. Hatten Sie einen handwerklichen Beruf?
Nicht so sehr. Ich war Meister für Chemie in der BASF. Damit kann ich hier nicht so viel anfangen.

Und heute ist offensichtlich sowieso eher Freizeit angesagt …
Ja. Ich habe gefragt, ob ich ein bisschen mithelfen soll, aber unsere Handwerker haben gesagt, dass sie mich rufen, wenn sie mich brauchen.

Immerhin sitzen Sie ja noch in Rufweite. Verbringen Sie den ganzen Tag hier draußen?
Nein. Nur ein paar Stunden. Ich gehe, wenn es mir zu voll wird.

Das heißt, Sie waren auch bei der Hitze am Wochenende nicht hier?
Nein. Am Samstag habe ich eine Radtour an den Lambsheimer Weiher gemacht.

Mit dem Fahrrad oder mit dem E-Bike?
Ich fahre viel Fahrrad, allerdings seit ein paar Jahren mit Unterstützung. Dafür mache ich auch längere Touren. Letztes Jahr war ich zum Beispiel für fünf oder sechs Tage 400 Kilometer an der Mosel entlang unterwegs. Aber wir machen auch Touren über 60, 80 Kilometer. Und wenn es länger wird, haben wir auch das Ladegerät dabei. Auf so eine Idee wäre ich ohne E-Bike gar nicht gekommen. Ich habe ohnehin den Eindruck, wenn ich mich umschaue, dann ist sowieso jeder nur noch mit dem E-Bike unterwegs.

Tragen Sie dabei einen Helm?
Ich muss gestehen: Mittlerweile trage ich nur noch selten einen Helm. Obwohl mich vor ein paar Jahren am Kreisel in Friesenheim mal ein Auto von hinten erwischt hat. Da hatte ich noch einen Helm auf, weil ich gerade aus dem Werk gekommen bin. Dort sind Fahrradhelme Pflicht und danach habe ich nicht angehalten, um ihn abzusetzen. Da hatte ich einige Verletzungen an der Seite herunter. Und eine heftige Platzwunde unmittelbar unter der Helmkante hatte ich auch. Ich weiß nicht, was bei dem Unfall ohne den Helm passiert wäre. Und ich will es lieber auch gar nicht wissen.

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