Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Diese Lokale empfiehlt „Pfälzer Restaurantführer“

Im Turmrestaurant im Ebertpark überzeugte die Tester nicht nur das Ambiente.
Im Turmrestaurant im Ebertpark überzeugte die Tester nicht nur das Ambiente.

24 Tester haben rund 300 Lokale in der Pfalz unter die Lupe genommen. In Ludwigshafen waren sie in einem Stadtteil gleich dreimal besonders zufrieden.

Die besten Ludwigshafener Restaurants sollen in Friesenheim sein. Das haben zumindest die Tester des „Pfälzer Restaurantführers“ ermittelt, dessen 23. Auflage dieser Tage in den Buchhandel gekommen ist. Die 24 Tester nahmen ein Jahr lang rund 300 Gaststätten in der Pfalz von der Weinstube bis zum Gourmetlokal anonym unter die Lupe und listeten nun im neuesten Restaurantführer 142 als „Empfehlungen“ auf. Drei von ihnen befinden sich im Ludwigshafener Stadtteil Friesenheim: das „Gesellschaftshaus“ der BASF an der Wöhlerstraße, das „Bella Capri“ an der Arnimstraße und das „Turmrestaurant“ im Ebertpark. Einen zusätzlichen Pluspunkt erhielt das BASF-„Gesellschaftshaus“: Mit seiner Weinkarte gehört es für die Tester zu den zehn besten pfälzischen Restaurants mit Blick auf das Weinangebot.

„Die Gäste profitieren auch von der guten Schulung der Mitarbeiter“, lobt der Restaurantführer das Flaggschiff der BASF-Gastronomie, wonach selbst bei einem ungewöhnlich großen Weinangebot der Gast nicht ratlos auf die umfangreiche Weinkarte blicken muss. „Das BASF-Restaurant bietet in einem stilvollen Ambiente ein breites Sortiment deutscher und internationaler Spezialitäten.“ Weine und Service des Hauses („er sucht seinesgleichen“) erhielten von den Testern die höchstmögliche Bewertung für außergewöhnliche Präsentation und exzellente Beratung. Als „bemerkenswert und herausragend“ wird das kulinarische Angebot von Küchenchef Sven Feldmann bewertet. Das BASF-„Gesellschaftshaus“ biete „ein besonderes Restauranterlebnis“.

80 italienische Weine

Als einen „Ausflug in die italienische Klassik“ bezeichnet der Restaurantführer, der im Neustadter Meininger-Verlag erscheint, das Angebot des mediterran geprägten Speiserestaurants „Bella Capri“. Wer zum Essen italienische Weine liebt, dürfte dort richtig sein: Rund 80 verschiedene würden „mit exzellenter Beratung“ präsentiert – daneben als Reminiszenz an den pfälzischen Standort auch einige Pfälzer Rebensäfte. Die Küchenleistung mit Pasta, Fischgerichten und Desserts bewerten die Tester als „herausragend und bemerkenswert“, den Service als „aufmerksam“ und das Ambiente als „stimmig und geschmackvoll“.

Das „Turmrestaurant“ von Anatol und Anna Elert im Ebertpark besticht für die Tester auf den ersten Blick durch seine Terrasse mit Sicht auf Brunnen und Park – das Haus selbst bewerten sie als „geschmackvoll“. Das gelte auch für die vom Hausherrn geführte Küche: „In der überschaubaren Ludwigshafener Gastronomieszene kann man dieses Restaurant immer wieder empfehlen“, urteilt der Restaurantführer-Herausgeber Wolfgang Faßbender. Der auch international tätige Fachjournalist war nicht nur von der Kulinarik im Ebertpark beeindruckt, sondern auch vom kompetenten und freundlichen Service.

Zwei Tipps für den Rhein-Pfalz-Kreis

Der Rhein-Pfalz-Kreis kommt im neuesten Restaurantführer nicht ganz so gut weg: Nur zwei Lokale dort sind für die Tester „empfehlenswert“: seit Jahren das Hotel „Darstein“ an der Blauen Adria, dessen Ambiente am Wasser und der Service besonders gelobt werden, und als Neuaufnahme „Möllers Restaurant“ in der Schifferstadter Burgstraße, das bei Küche, Weinen, Ambiente und Service nur knapp die höchsten Bewertungen verfehlte.

Noch Fragen?

Der „Pfälzer Restaurantführer“ 2024/25 beschreibt auf 250 Seiten nicht nur 142 empfehlenswerte Restaurants, sondern auch zehn Lokale im rechtsrheinischen Karlsruhe sowie die schönsten Vinotheken, Weinbars, Cafés, Weinhotels und „Geheimtipps“ der Pfalz. Außerdem stellt er speziell den Koch, den Sommelier und die Gastgeberin, einige Newcomer und die „Weinstube der Pfalz“ vor. Der Gaststätten-Guide (ISBN 978-3-87524-228-7) kostet im Buchhandel 22 Euro.

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