Handball
Damen und Herren der VTV Mundenheim zuhause gefordert
Fabienne Michel ist seit Anfang Januar zurück im Kader der Mundenheimerinnen. Nach einem halben Jahr bei Aufsteiger TSG Haßloch zog es die 20-jährige Kreisläuferin zurück zu den VTV, wo sie auch schon in der A-Jugend gespielt hatte. Sportlich war der Wechsel bislang noch kein großer Erfolg. „Seit ich wieder da bin, haben wir nur das Spiel in Zweibrücken gewonnen“, bilanziert die angehende Bankkauffrau selbst. „Dadurch haben wir uns in der Tabelle in eine schwierige Situation gebracht“, so Michel selbstkritisch. Mit einem Sieg im Heimspiel könnte sich diese Situation wieder ein wenig beruhigen.
Das sei gegen den Tabellensiebten durchaus machbar, der gerade einmal zwei Zähler vor den Mundenheimerinnen liegt, die aktuell auf Rang zehn rangieren. Was dafür nötig sein wird weiß Michel: „Wir müssen vor allem die Anzahl unserer technischen Fehler wieder minimieren.“ Das sei aber nur die erste und wichtigste Lehre aus der jüngsten Auswärtsniederlage in Wörth. Darüber hinaus müssen die VTV gemeinsam als Mannschaft versuchen, die körperlich überlegene Truppe der Spielgemeinschaft aus der Südpfalz zu stoppen. „Wir müssen in der Abwehr wieder mehr als Team agieren. Das hat uns in den letzten Spielen etwas gefehlt“, so Michel. Und wenn es dann noch gelingt, das schnelle Umschaltspiel der SG OBKZ zu unterbinden und selbst ins Tempospiel zu kommen, könnte es endlich auch mit dem zweiten Sieg im Jahr 2023 klappen.
Wechsel wegen der Spielzeit
Der Wechsel zurück nach Mundenheim sei aber unabhängig von der Tabellensituation erfolgt, sondern war vor allem eine Frage der Einsatzzeit. „Ich habe keine große Eingewöhnungszeit gebraucht. Ich kannte die Spielerinnen und auch das System ja noch aus dem Vorjahr.“ Und gemeinsam mit Schwester Ayleen steht sie nun außerdem wieder auf dem Parkett. Immerhin: Im Heimspiel kann Trainer Thorsten Engert voraussichtlich wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Gemeinsam wollen die Mundenheimerinnen die Negativserie des Jahresbeginns stoppen. „Und wir hoffen natürlich auf eine volle Halle, die uns dabei unterstützt“, so Fabienne Michel. Zumindest in dieser Hinsicht sieht es gut aus, denn vor den Damen spielt bereits die weibliche A-Jugend der VTV und im Anschluss sind die Männer an der Reihe.
Herren brauchen Sieg im Kampf gegen den Abstieg
Obwohl die Herren der VTV Mundenheim noch mitten im Abstiegskampf der Dritten Liga feststecken, ist die Kaderplanung für die kommende Saison bei den VTV bereits vor dem Derby am Samstag abgeschlossen. Für den Rückraumrechten Thoren Pönisch und Linksaußen Max Schneider, die beide eine Handballpause einlegen wollen, kommt zur neuen Runde im Rückraum Niklas Klein vom TV Offenbach. Und aus der RPS-Oberliga wechselt Marvin Seyfried von der HSG Worms zu den VTV, ist zwischen Linksaußen und der Rückraummitte flexibel einsetzbar. Beide haben ligaunabhängig zugesagt, hoffen aber natürlich auf den Klassenverbleib.
Den haben die VTV auch nach der Derbyniederlage in Hochdorf vom Mittwoch noch immer selbst in der Hand. Wichtig dafür wäre ein Heimsieg heute im nächsten Derby gegen den TuS KL-Dansenberg.