Ludwigshafen Briefe an die Lokalredaktion:

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Jeder kann in die Gotteshäuser gehen oder nicht, jeder kann in die Kirche eintreten oder nicht. Jedenfalls trägt jeder die Verantwortung für sein Tun und Lassen. Das kann er nicht anderen aufbürden. Jede Vereinigung versucht so gut wie möglich ihre Mitglieder zu halten und deren Erwartungen zu erfüllen. Das gelingt nicht immer, am wenigsten, wenn sie so breitgefächert ist wie eine Kirche. In jeder Vereinigung gibt es Dinge, die dem einen oder anderen nicht passen, aber auch schwarze Schafe, die den Idealen und Zielen dieser Vereinigung zuwider laufen. Wir erleben, dass dann diese Quertreiber den Verein verlassen oder die Mitgliederzahl schwindet. Nun ist eine Kirche eine Vereinigung, in der Religiosität vermittelt wird, in der Barmherzigkeit herrschen sollte. Auf der einen Seite will man die Missetäter in der Kirche heraus haben, sie reinigen, auf der anderen Seite hat man die Bibel und die verzeihende Güte im Hintergrund. Das ist eine Entscheidung zwischen Scylla und Charibdis, jede Entscheidung ist falsch und richtig, jede Entscheidung kann man angreifen. Die Entscheidungen in Glaubensfragen jedoch ist nur einem, dem Papst, zuzugestehen. Es kann nicht jeder eine Kirche nach seinen Vorstellung herrichten. In Fragen der Administration sollten auch die Gläubigen in Räten und Vereinigungen mitwirken können. Der Erfolg, die Vermögen in den Bistümern offen zu legen, ist ein Teilerfolg, der jedoch nur das eine Ergebnis brachte: Die Bischöfe haben sich nicht bereichert oder leben in unangemessenem Prunk. Trotzdem sind viele Christen aus ihrer Kirche als Institution ausgetreten. Sie zahlen keine Kirchensteuer mehr und entziehen den Bistümern notwendige Gelder. Gelder, die notwendig sind, um Gebäude wie Pfarrheime oder auch Kirchen zu unterhalten oder Personal in Kindergärten zu bezahlen. Diese Einrichtungen, die die Kirchen mit finanzieren, wollen aber alle nutzen, auch die Ausgetretenen. Jedoch für ein Vergelt’s Gott oder barmherzige Worte werden sie kein Personal in Kindergärten einstellen oder ein Gebäude renovieren können. Warum sollen die nicht der Kirche Angehörigen kostenlos ihre Kinder in solchen Einrichtungen betreuen lassen können, wenn sie solvent genug sind. Schließlich sparen sie auch die Kirchensteuer. Oder ist für sie die Kirche entbehrlich? Die Quittung werden nicht nur die Kirchen erhalten, die nicht auf ihre Gläubigen hören, sondern die Nichtzahler von Kirchensteuern, wenn die Segnungen der kostenlosen Kindergärten die öffentlichen Haushalte überstrapaziert. Die Quittung erhalten auch die Kirchenaustreter und Nichtgläubigen, wenn Gruppen mit starkem Glauben die christlichen Kirchen in Europa verdrängen und ihre undemokratischen Vorschriften in allen Lebensbereichen durchdrücken. Wir werden sehen, ob der Rufer vom Minarett genauso zum Schweigen gebracht werden kann wie Kirchenglocken. Ich hoffe, die „Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen“ (was es nicht alles gibt), nach deren derzeit höchstem Standard das Hochhaus gebaut werden soll, wird ihrem Namen gerecht! Hat „man“ bei der Planung des Riesen-Glasbaus an Dämmung und Treibhauseffekt (siehe Städtisches Klinikum) oder eventuelle Spiegelung des Sonnenlichts (wie andernorts problematisch) oder auch künftige Pflege (Putzen) gedacht? Über ihren Artikel, der das Sommerkonzert des Chors Juventus Vocalis und die unvergleichliche Stimmung sehr realistisch eingefangen hat, habe ich mich sehr gefreut. Die Detailtreue bei der Beschreibung der Musik weist jedoch eine traurige Lücke bei der Beschreibung der Sängerinnen (und Sänger) auf. Leider ist es Ihrem Autor komplett entgangen, dass sich nicht nur Mädchen in leichten roten Sommerkleidern, sondern auch drei Jungen (mit langen Hosen) unter den Sängern befanden. Da sich einer der drei sogar in der ersten Reihe befand, ist es für jeden Konzertbesucher und auch alle Freunde und Fans des Chors, die Ihren Artikel gelesen haben, unverständlich, dass dies so komplett übersehen wurde. Im Nachwuchs- und auch Konzertchor singen seit Jahren Jungen, und es ist schon traurig, dass dies nachhaltig in Ihrem Artikel ignoriert wird. (…) Den genannten Punkten von Mieter Manfred Wagner kann ich zustimmen und noch ein paar andere nennen, welche meine Eltern und ich als Camper im selben Gebiet momentan beobachten: Leere Parzellen werden als Hundeauslaufwiesen (mit entsprechenden Hinterlassenschaften) genutzt. Egal, ob Plätze daneben belegt sind oder nicht. Ebenso werden auf leeren Parzellen Grasabfälle entsorgt, und leere Parzellen werden als Parkplatz genutzt. (…) Bei Hinweisen an den Platzwart kommt die übliche Antwort: Keine Zeit, kein Personal und notieren Sie die Kennzeichen und so weiter. Aber, um ehrlich zu sein: Ich verbringe meine Freizeit dort draußen, und da möchte ich mich von meinem stressigen Arbeitsalltag erholen und keine fremden Leute „kontrollieren“. Für diese Arbeiten bezahlen meine Eltern und ich unter anderen auch unsere Pacht – jedes Jahr und pünktlich! Die Bürger der Stadt Schifferstadt können sich bei der UWG Schifferstadt für ihre Hartnäckigkeit bedanken. Wiederum wurde in Verbindung mit dem Kreditengagement Nr. 47 ein Antrag auf Akteneinsicht gestellt. Und, was ein Wunder, die laut Bürgermeisterin nicht vorhandenen Akten sind nun plötzlich doch vorhanden. Insofern kann ich die Aufregung der Stadträte verstehen, die ungläubig die Ausführungen der UWG und der Verwaltung verfolgt haben. Dies umso mehr, weil ja schon das Verwaltungsgericht Neustadt sich mit dem Thema beschäftigen musste. Warum nun plötzlich der Sinneswandel der Bürgermeisterin? Hier werden und wurden Steuergelder der Stadt Schifferstadt verschwendet, obwohl jedem klar war, dass die in Frage kommenden Akten vorhanden sind. Schließlich gibt es in der Verwaltung eine ordnungsgemäße Aktenordnung. Die Stellungnahme zu den Ausführungen der UWG hat die Bürgermeisterin (…) abgelesen. Es muss vermutet werden, dass der Rechtsberater der Stadt Schifferstadt dafür benötigt wurde, und dies für vermutlich viel Geld. Warum stimmte die Bürgermeisterin dem Antrag auf Akteneinsicht nicht schon in der Vergangenheit zu? Ist es nicht auch in ihrem Interesse, den Vorgang prüfen zu lassen? Als Bürgerin dieser Stadt hätte ich mir gewünscht, wenn die Bürgermeisterin den Rechtsberater der Stadt Schifferstadt beauftragt hätte, im Sinne der Stadt Schifferstadt tätig zu werden. Vermutlich hätte die Stadt Schifferstadt viel Geld eingespart. Kraft ihres Amts ist Frau Volk auch Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Vorderpfalz. Es gehört auch zu ihren Aufgaben, den Vorstand zu kontrollieren, sie muss aber auch die Interessen Schifferstadts vertreten. Ob dies aktuell so ist, das sollen die Leser dieser Zeitung selbst beurteilen. Zu Beginn muss ich mich ernsthaft fragen, was der Sinn dieses Leserbriefs sein soll (…)? Als erstes muss mal klargestellt werden, dass es sich hierbei nicht um ein Schulfest gehandelt hat, welches pünktlich 12 Uhr mit dem Feierabend der Lehrer und Lehrerinnen geendet hat, sondern: Diese Veranstaltung war ein Sponsorenlauf der Grundschüler, die mit jeder erlaufenen Runde von ihrem Sponsor pro Runde einen Betrag erhalten haben. Diese erlaufenen Beträge kommen der Schulhof-Gestaltung zugute. Die Kinder wünschen sich nämlich noch ein paar Spiel- und Schaukelgeräte für ihren Schulhof, und da die Stadt ja bekanntermaßen kein Geld hat, wurde dieser Sponsorenlauf ins Leben gerufen. Die Musik diente lediglich zum Aufwärmen und zur Motivation der Kinder und lief noch nicht einmal durchgehend die ganze Zeit! Aber verwunderlich ist es, dass sich über Sachen aufgeregt wird, die gegen nichts verstoßen haben (Ruhezeiten, Beschädigungen, von den Eltern wurden sogar die Hundehaufen auf der „Laufbahn“ entfernt, der entstandene Müll von den Kindern eingesammelt und in der Schule entsorgt). Zum Schluss bleibt nur zu wünschen übrig, dass die Menschen sich doch eher persönlich informieren und reklamieren, mehr miteinander anstatt übereinander reden. Du bist Deutschland! In Richtung Mundenheim mit hoher Geschwindigkeit heranbrausender Fahrradfahrer (…): Mit meinem Ruf „Die Fahrradklingel betätigen“ erwartete der fremde Radfahrer meine Ankunft und stieß mich mit dem Fahrrad auf die Straße. Die Notbremsung eines Pkw verhinderte einen Crash. Der Pkw-Fahrer leistete Erste Hilfe. Mit meinem Ruf nach der Polizei bestieg der Fahrradfahrer sein Vehikel und verschwand in Richtung Mundenheim. Auf diesem Weg möchte ich mich bei dem Pkw-Fahrer für seine Hilfe von Herzen bedanken.

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