Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel BASF TC kämpft gegen den Abstieg

Denis Gremelmayr
Denis Gremelmayr

Wochenende der Entscheidung für den BASF TC Ludwigshafen. Es entscheidet sich die Frage nach Abstieg oder Ligaverbleib in der 2. Tennis-Bundesliga.

Der Blick auf die Tabelle offenbart die brenzlige Situation nicht auf den ersten Blick. Als Fünfter stehen die Ludwigshafener scheinbar im gesicherten Mittelfeld. Scheinbar, denn der BASF TC ist nur die erste von fünf punktgleichen Mannschaften. Mindestens eine davon muss im kommenden Jahr in der Regionalliga antreten.

Für hochklassiges Tennis ist gesorgt, denn erneut hatten die Herren des BASF TC am Freitag den Tabellenführer zu Gast. Der TC Wolfsberg Pforzheim konnte als eine von wenigen Mannschaften der Liga befreit aufspielen. „Aber sie standen auch in der vergangenen Woche noch gut genug, um gegen Nürnberg zu gewinnen“, warnte BASF-Trainer Denis Gremelmayr, den vor allem die Doppelstärke der Pforzheimer in dieser Spielzeit beeindruckt. „Wir selbst haben hingegen in den Doppeln nicht immer so gut ausgesehen.“

Er wollte daher ebenfalls mit einer starken Aufstellung gegenhalten. In die Karten blicken ließ er sich dabei wie immer nicht. „Die Aufstellung wird wohl so ähnlich, wie in der vergangenen Woche.“ Den nötigen Etat dafür hatte er in der Vorwoche unmittelbar nach dem wichtigen Sieg bei Eintracht Frankfurt von Präsident Sascha Bembennek absegnen lassen.

in sich hat es auch die Aufgabe am Sonntag ab 11 Uhr. Der TC Bad Vilbel steht zwar aktuell eine Position vor den Ludwigshafenern, hat aber lediglich ein weiteres Match gewonnen. Damit muss sich auch Bad Vilbel eher nach unten orientieren und könnte im ungünstigsten Fall ebenfalls noch auf einen der vielleicht drei Schleudersitze abrutschen. Es darf also gerechnet werden. „Theoretisch könnte ein deutlicher Erfolg für den Klassenerhalt ausreichen – solange wir das zweite Match nicht genauso deutlich verlieren“, spekulierte Gremelmayr.

Mehr zum Thema
x