Ludwigshafen Auftakt mit Feuer und Flamme

Der nassen Witterung getrotzt: Der Neujahrsmarkt lockte mit zahlreichen Angeboten viele Besucher an.
Der nassen Witterung getrotzt: Der Neujahrsmarkt lockte mit zahlreichen Angeboten viele Besucher an.

«Dannstadt-Schauernheim.» Vor einem Jahr ist der neue Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim gegründet worden. Zum ersten Geburtstag hatten die Mitglieder am Wochenende einen Neujahrsmarkt beim Feuerwehrgerätehaus organisiert. Der Andrang war trotz des schlechten Wetters gut. Der Erlös soll vor allem der Jugendfeuerwehr zugute kommen.

„Wir wollten die Chance nutzen, einmal außerhalb der üblichen Veranstaltungen den Verein und die Feuerwehr vorzustellen und ein paar Einblicke geben“, erläuterte der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Matthias Becker, die Idee. Bei der Premiere des Neujahrsmarkts erwarteten die Besucher auf dem Hof vor dem Gerätehaus fünf Stände. Ein Beschicker aus Maxdorf bot allerlei Holzschnitzereien feil. Die übrigen Standbetreiber stammten alle aus der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim: Eine Goldschmiedin aus Dannstadt hatte entsprechenden Schmuck im Sortiment, an zwei Ständen aus Hochdorf und Assenheim fanden die Gäste Handseifen und Küchenutensilien und die Jugendfeuerwehr wartete mit Waffeln sowie mit einer Tombola auf. Kulinarisches darf bei einem Pfälzer Fest auch nicht fehlen. So konnte der Hunger mit Zwiebelfleisch, Saumagen und Bratwurst gestillt werden, gegen die Kälte half Glühwein. Außerdem spendeten einige angezündete Holzpaletten und kleine Feuer in Tonnen wohltuende Wärme. Das regnerische Wetter hatte die Veranstalter nicht unvorbereitet erwischt. „Wir haben extra Unterstellmöglichkeiten aufgebaut“, erklärte Becker. Darüber hinaus hatte der Förderverein, der zurzeit 35 Mitglieder zählt, eifrig für den Neujahrsmarkt geworben. Das hatte sich augenscheinlich gelohnt: Unter den Pavillons tummelten sich etliche Besucher, die sich angeregt unterhielten. Über den Hof verteilt standen auch mehrere kleine Gruppen um die kleinen Feuer herum – das Holz dafür hatten ortansässige Firmen gespendet – und plauderten, vor der Essensausgabe hatte sich rasch eine Warteschlange gebildet. Es herrschte ein reges Kommen und Gehen. Becker war zufrieden mit der Premiere des Neujahrsmarkts: „Er wird trotz des schlechten Wetters gut angenommen.“ Im nächsten Jahr solle es daher erneut einen Neujahrsmarkt geben, kündigte er an. Für Aufmerksamkeit sorgte daneben das neue Graffiti an der Ostseite des Feuerwehrgerätehauses (die RHEINPFALZ berichtete) nur ein paar Meter weiter. „Es ist schon seit Tagen Gesprächsthema. Schon als Künstler Marco Billmayer es aufgesprüht hat, haben Leute, die mit dem Auto oder Fahrrad vorbeikamen, angehalten und Fragen dazu gestellt“, berichtete der Vorsitzende des Fördervereins, Alexander Micic.

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