Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Auf Dächern von Kitas, Schulen und Hallen: Ausbau von Photovoltaik-Anlagen schreitet voran

Vor Weihnachten sollen noch zwei weitere Anlagen in Betrieb gehen.
Vor Weihnachten sollen noch zwei weitere Anlagen in Betrieb gehen.

Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Schulen, Sporthallen und Kindertagesstätten in Ludwigshafen schreitet laut Stadtverwaltung weiter voran.

Mittlerweile seien auf fünf Gebäuden Anlagen fertig installiert und produzierten bereits nachhaltige Sonnenenergie für die Einrichtungen: in den Kitas Langgewann (Oggersheim), Löwenzahn (Gartenstadt), Nord (Hemshof) sowie in der Integrativen Kita (Oggersheim) und in der Mozartschule (Rheingönheim). Alleine diese fünf Anlagen würden dazu beitragen, im Jahr rund 38 Tonnen klimaschädliches CO2 einzusparen. Vor Weihnachten würden noch zwei weitere Anlagen in Betrieb gehen – auf den Dächern der Anne-Frank-Realschule (West) und der Bücherei der Luitpoldschule (Friesenheim).

Thewalt: Sind auf einem guten Weg

„Dank der wirklich guten Zusammenarbeit mit den Technischen Werken (TWL) sind wir auf einem guten Weg, bis Mitte 2026 unser Ziel zu realisieren und über einen Teil der städtischen Gebäude grünen Strom zu produzieren“, erklärt dazu Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt (parteilos). Im Januar 2024 hatte das Klimaschutzministerium des Landes einen Förderantrag der Stadt für das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (Kipki) bewilligt. Damit stehen über 7,5 Millionen Euro für die Umsetzung von 17 Projekten zur Anpassung an den Klimawandel bereit. 3,5 Millionen Euro der Fördersumme fließen bis Mitte 2026 in die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf insgesamt 21 Dächern von Schulen, Sporthallen und Kitas, geplant und umgesetzt von den TWL. Die Einrichtungen seien damit in der Lage, ihren eigenen klimafreundlichen Strom von jährlich mehr als 800 Megawattstunden zu erzeugen, so Thewalt.

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