Ludwigshafen Aktuell notiert: SPD: VRN-Preiserhöhung bedeutet Verschlechterung
Die SPD kritisiert, dass die Fahrpreise im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) teurer werden. „Die beschlossene Anhebung der Fahrpreise ab Januar im Verbundgebiet ist zwar als moderat zu sehen, bringt aber letztlich für Nutzer des Rheinland-Pfalz-Ticket eine merkliche Verschlechterung mit sich“, so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Hans Mindl. Während man mit großen Anstrengungen versuche, die Leute weg vom eigenen Auto zum ÖPNV zu bringen, bewirke die Neuregelung beim Rheinland-Pfalz-Ticket gerade das Gegenteil, beklagt Mindl. Es sei unverständlich, dass man in Ludwigshafen für die Fahrt zum Bahnhof ein zusätzliches Ticket braucht und andernorts nicht. Mindl: „Hier sind die Beteiligten von Bahn und VRN gefordert, bald im Interesse der Betroffenen eine zufriedenstellende Lösung zu finden.“ Die alljährlichen Preissteigerungen sollten mit Augenmaß vorgenommen werden. Gerade im Schülerverkehr müsse zudem gewährleistet sein, dass genug Plätze in den Fahrzeugen vorhanden und auch die Einhaltung der Fahrpläne gesichert sei. Die Eltern müssten die Gewissheit haben, dass ihre Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause gebracht werden“, betont Mindl. Die DB Regio Mitte GmbH hat für den Betrieb der geplanten Buslinie 465, die vom Hauptbahnhof Frankenthal über das Industriegebiet Am Römig nach Ruchheim fahren soll, ein neues Angebot vorgelegt. Das hat ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) auf RHEINPFALZ-Anfrage bestätigt: „Wir sind auch überzeugt, dass das Angebot akzeptabel ist.“ Wie berichtet, war es bei der vor allem für Mitarbeiter des Amazon-Logistikzentrums wichtigen Verbindung zu Differenzen zwischen Stadt Frankenthal und Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) auf der einen und der DB Regio auf der anderen Seite gekommen. Das Busunternehmen hatte Ende August für rund 200.000 Euro den Zuschlag für die Linie bekommen, dieses Angebot dann aber zurückgezogen und eine neue, mehr als doppelt so teure Offerte vorgelegt. Diese hatten Stadt und VRN wiederum abgelehnt und der DB Regio eine Antwortfrist bis gestern, Freitag, gesetzt.