Ludwigshafen Aktuell notiert: Süd: Zwei Männer überfallen 23-Jährige

Placeholder-Image

Eine junge Frau ist laut Polizei am Montagmittag in Süd von zwei Unbekannten überfallen und verletzt worden. Die 23-Jährige ging mit ihrem Hund gegen 12 Uhr spazieren, als sie in der Oskar-Vongerichten-Straße von zwei Männern von hinten angegriffen wurde. Einer der Täter schlug ihr mit der Hand auf den Hinterkopf. Als die zu Boden gestürzte Frau wieder aufstehen wollte, trat ihr einer der Unbekannten mit dem Fuß gegen den Kopf. Der andere Mann nahm währenddessen ihr Handy an sich. Dann liefen die Männer davon. Die 23-Jährige rannte hinterher und trat einem der Täter ans Bein. Dadurch stürzte er, und das gestohlene Handy fiel ihm aus der Hand. Als die 23-Jährige das Mobiltelefon greifen wollte, trat der andere Mann mehrmals auf das Gerät und zerstörte es. Im Anschluss flüchtete er mit seinem Komplizen in Richtung Osteingang des Hauptbahnhofs. Die 23-Jährige lief nach Hause und verständigte die Polizei. Sie wurde zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Täter beschreibt sie wie folgt: 20 bis 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß. Einer von ihnen ist schlank, hat muskulöse Arme und einen schwarzen Hautfleck am rechten Wangenknochen. Er hat schwarze kurze Haare, trug eine helle Jeans und beige Chucks. Sein Komplize hat eine normale Statur und schwarze auf die Seite gegelte Haare. Er trug eine dünne schwarze Lederjacke, helle Jeans und schwarze Chucks. Hinweise an die Kriminalpolizei unter Telefon 0621/963-2773. (ier) „Es ist schon vermessen, wenn eine einzelne Partei der Ansicht ist, keine andere politische Gruppierung habe hier durchaus auch gute politische Ziele und Vorstellungen“, erklärt Peter Uebel, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, zur Aussage des Vorsitzenden der Vorderpfälzer SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (Afa), Holger Scharff, die SPD müsse die Deutungshoheit in sozialen Fragen zurückerobern (wir berichteten gestern). Das von Scharff beschriebene Abdriften zu Parteien am rechten Rand sei bei vielen Menschen auf eine persönlich tief empfundene Unzufriedenheit, aber auch auf diffuse Zukunftsängste zurückzuführen. „Auslöser dafür war und ist nach wie vor die schwierige, politisch nur sehr schwer zu händelnde Flüchtlingsproblematik. Alle, insbesondere die etablierten Parteien, müssen sich Gedanken machen, wie sie den Menschen sichere Zukunftsperspektiven bieten und deren Vertrauen zurückgewinnen können“, so Uebel. Dies gelte insbesondere im Hinblick auf die anstehende Integration der Flüchtlinge. Uebel zufolge nennt Scharff ein weiteres Mal nicht das soziale Hauptproblem in der Stadt: „Die entgegen dem Landestrend in Ludwigshafen bestehende hohe Arbeitslosigkeit.“ (ier)

x