Ludwigshafen Aktuell notiert: „Leben im Laden“: Projekt lockt viele Besucher an

So könnte eine Wohnung im Laden aussehen. Das Bild wurde am Wochenende gezeigt.
So könnte eine Wohnung im Laden aussehen. Das Bild wurde am Wochenende gezeigt.

„Wahnsinn“ – so lautet das prägnante Fazit von Nicoleta Steffan nach dem dreitägigen Projekt „Leben im Laden“ in der Bismarckstraße 53. Wie am Samstag ausführlich berichtet, wollte die Stadtverwaltung mit der Aktion für eine alternative Nutzung von Leerständen in der Fußgängerzone werben. Die Künstlerin hatte sich daher für drei Tage eine Atelier-Wohnung eingerichtet und war Ansprechpartnerin für alle interessierten Bürger. Von denen habe sie viel Zuspruch erfahren, sagt Steffan am Sonntagnachmittag. „Es waren sehr viele da. Am Samstag habe ich bei 50 aufgehört zu zählen und bin länger als geplant geblieben.“ Was die Künstlerin außer der Besucherzahl noch freut: „Es hat sich niemand negativ geäußert. Alle waren von der Idee begeistert. Manche haben schon nach Preisen gefragt.“ Ein Gast sei aus Mannheim gekommen, um gezielt vom Projekt „Leben im Laden“ Anregungen für seine Leerstandsimmobilie zu bekommen. Steffan hofft auf eine Wiederholung des Projekts: „Damit wir noch mehr Bürger erreichen und auch die Eigentümer, denn die müssen ja die Bereitschaft haben, entsprechend zu investieren.“ Auch Michael Cordier, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft Lukom, zieht eine positive Bilanz: „Die Idee geht auf.“

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