Ludwigshafen Aktuell notiert: 23-Jähriger verprügelt seine 22-jährige Ehefrau

Placeholder-Image

Eine 22-jährige Ludwigshafenerin ist am Donnerstag gegen 15 Uhr zu ihrer Nachbarin geflüchtet, nachdem ihr Ehemann ihr mit der Faust ins Gesicht und in den Bauch geschlagen hatte. Von dort aus alarmierte die Misshandelte die Polizei. Nach deren Angaben stritt der 23-jährige Ehemann den Beamten gegenüber die Schläge ab. Bei der Frau konnten aber deutliche Zeichen der Misshandlung festgestellt werden. Um weitere gewalttätige Auseinandersetzungen zu unterbinden, verwies die Polizei den Mann für zehn Tage aus der gemeinsamen Ehewohnung. Die Interventionsstelle Ludwigshafen wird sich um die Frau kümmern. (rhp) Die CDU Stadtratsfraktion begrüßt die Zuweisung von knapp vier Millionen Euro als Pauschalzuweisung des Landes für die Ludwigshafener Krankenhäuser (wir berichteten gestern). Diese diene jedoch überwiegend der Ersatzbeschaffung von Geräten oder der Finanzierung kleinerer Baumaßnahmen. Auffallend sei hingegen, dass in diesem Jahr keinerlei Investitionszulage für Ludwigshafen erfolgt, wie die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid mitteilt. „Und dies trotz der herausragenden Bedeutung der Kliniken der Maximal- und Schwerpunktversorgung für die gesamte Vorderpfalz“, kritisiert die Ludwigshafener Stadträtin. „Insbesondere wäre eine Unterstützung des neuen Herzzentrums wünschenswert gewesen.“ Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU, Peter Uebel, ergänzt, dass auch beim Ausbau der Erwachsenen- und Kinder- und Jugendpsychiatrie, die das Land mit zehn Millionen Euro fördert, Ludwigshafen leer ausgeht. Das sei angesichts teils monatelanger Wartezeiten auf stationäre, aber auch teilstationäre Therapieplätze im Guten Hirten und St. Annastift unbefriedigend. Die jetzigen Zahlen sind Uebel zufolge für Ludwigshafen schwierig und angesichts der in Rheinland-Pfalz gerade mal insgesamt zur Verfügung stehenden 63 Millionen Euro für Einzelinvestitionen – im Vergleich zu rund 450 Millionen Euro im Nachbarland Baden-Württemberg – hinsichtlich eines zunehmenden Investitionsstaus bedenklich. Uebel fordert, dass große Baumaßnahmen der Ludwigshafener Krankenhäuser mit dringend notwendiger Sanierung von Bettenhäusern und Operationstrakten ausreichend vom Land finanziert werden und die psychiatrische Versorgung den Bedürfnissen angepasst wird. (rhp)

x